Unsere Meere stecken tief in der Krise. Massive Überfischung hat zum Zusammenbruch vieler Fischbeständen geführt. 88 Prozent der europäischen Fischbestände sind überfischt.
Beliebte Arten wie Thunfisch, Dorsch und Heilbutt sind schwer in Bedrängnis: Ihre Bestände sind weltweit bereits um 90 Prozent zurückgegangen. Industrielle Fangflotten plündern die Weltmeere, dringen in immer entferntere Gebiete und größere Tiefen vor.
Als KonsumentInnen können wir gegen diesen Raubbau vorgehen: Essen Sie seltener und bewusster Fisch. Kaufen Sie Fisch aus gesunden Beständen, der mit schonenden Fangmethoden gefangen wurde (wie z.B. mit der Angel gefangener Tunfisch) oder aus nachhaltiger Aquakultur stammt.
Legende
Noch empfehlenswert:Die genannten Fischereien und Fangmethoden sind bessere Alternativen beim Fischkauf.
Ausnahmenvon nicht vertretbaren Fischereien / Aquakulturen werden genannt.
Nicht empfehlenswert:Diese Fischbestände werden nicht nachhaltig befischt. Aquakultur ist keine Alternative (es sei denn Bio-Zucht).
Ausnahmenvon noch empfehlenswerten Fischereien / Aquakulturen werden genannt.
Herkunftsangaben:
- für Wildfang: FAO-Fanggebiet, Subfanggebiet/Fischbestand, Fangmethode
- für Aquakultur/Zucht: Herkunftsland, Aquakultur-Methode
Illustrationen
© Sonia Schadwinkel / Greenpeace (20), Greenpeace (17)