Durchbruch für die Atomstrom-Freiheit Österreichs

Österreich übernimmt verantwortungsvolle Antiatom-Vorreiterrolle in Europa

Newsartikel - 26 November, 2012
Der neue Gesetzesentwurf der Bundesregierung löst das Versprechen ein, dass sie beim Antiatom-Gipfel am 16. April 2012 getätigt haben. Mit dem neuen Entwurf wird die vollständige Kennzeichnung von Strom in Österreich durchgesetzt. Damit wird die Möglichkeit gestoppt, Atomstromimporte unter dem Deckmantel des "Graustroms" zu verstecken.

Die KonsumentInnen bekommen in Österreich damit endlich transparente Information darüber, welchen Strom sie von ihrem Energieversorgungsunternehmen beziehen. Atomstromschwindel wird verunmöglicht!

Greenpeace und GLOBAL 2000 warnen davor, das Ziel, Österreich zur Gänze frei von Atomstrom zu machen, durch den Einsatz von Atomstrom in Pumpspeichern zu gefährden. Dies wäre aber durch die vorliegenden Vorschläge nicht klar geregelt. Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace, erklärt: "Pumpspeicherkraftwerke dürfen nicht zum Reinwaschen von Atomstrom verwendet werden." Darüber hinaus fordern GLOBAL 2000 und Greenpeace, dass die österreichische Regierung umgehend eine technische Notifizierung der Gesetze zur vollständigen Kennzeichnung von Strom vornimmt.

Gemeinsam mit der Zusage der österreichischen Energiewirtschaft, den Kauf von Atomstromzertifikaten strikt abzulehnen, wird Österreich so bis spätestens 1.1.2015 atomstromfrei. Österreich zieht damit die Lehren aus Fukushima und nimmt wieder eine verantwortungsvolle Antiatom-Vorreiterrolle in Europa ein. Derzeit beläuft sich der Anteil von Atomenergie im österreichischen Stromnetz noch auf rund fünf Prozent. Das entspricht der Jahresleistung des Atomreaktors Dukovany 1 an Österreichs Grenzen.

Erfahren Sie hier, welche Anbieter nachhaltigen Strom produzieren:

 

 

 

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