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7 Tipps für einen giftfreien Garten

Newsartikel - 28 April, 2014

1. Hilfreiche Nachbarschaften pflegen

Sie hat einen harten Job

Vor dem Kauf von Samen ist es wichtig, einen genauen Plan für das Gemüsebeet zu schmieden. Mit der richtigen Mischkultur lassen sich unliebsame Tierchen vom Beet fernhalten, die Pflanzen wachsen gut und der Boden wird nicht ausgelaugt. Wichtigster Grundsatz: Arten derselben Familie sollten nicht nebeneinander gepflanzt werden, da sie meist dieselben Fressfeinde haben und für dieselben Krankheiten anfällig sind.

2. Das ABC der Fruchtfolge kennen

Sie arbeitet umsonst…

Eine geschickte Fruchtfolge sorgt nicht nur für reiche Ernte, sondern auch für weniger Arbeit beim Bestellen des Gemüsebeets. Die Nährstoffe im Boden werden besser verwertet und können sich von selbst wieder aufbauen. Die Pflanzen werden von Natur aus gestärkt und brauchen keine „Chemiebomben“ zur Abwehr von Krankheiten oder Schädlingen.

3. Beim Pflanzenkauf achtsam sein

Ihr Arzt sagt, sie stehe kurz vor einem Burnout

Die Greenpeace-Studie „Giftiger Garten Eden“ hat 35 verschiedene
für Bienen attraktive Pflanzenarten wie Veilchen, Lavendel und
Primeln aus Gartenzentren, Baumärkten und Supermärkten in zehn
europäischen Ländern untersucht. In 79% der Proben wurden
bienenschädliche Pestizide entdeckt.

Deshalb ist empfehlenswert, generell Bio-Saatgut und
–Jungpflanzen
, zu kaufen. Diese Samen und Jungpflanzen
werden ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Spritzmitteln
und mineralischen Kunstdüngern gewonnen. Pflanzen, die
biologisch und im Einklang mit der Umwelt wachsen, haben
eine hohe Widerstandskraft gegen Krankheiten und
Schädlinge
, sowie ein gutes Nährstoffaufnahmevermögen.

4. Organische statt künstliche Dünger verwenden

So kann sie nicht arbeiten

Die im Kunstdünger enthaltenen Nährstoffe sind für die Pflanzen
sofort und in zu großer Menge verfügbar und werden rasch ins
Grundwasser ausgewaschen. Die Gartenböden werden in vielen
Fällen überdüngt.
Dadurch wachsen die Pflanzen sehr rasch, die
Zellwände der Blätter werden nicht richtig ausgebildet und die
Pflanzen sind anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

Gut sind organische Düngemittel wie , Hornspäne, Mist,
Regenwurmhumus oder Kräuterextrakte. Die Nährstoffe dieser
Langzeitdünger werden im Boden gespeichert und können
von den Pflanzen langsam und bei Bedarf aufgenommen werden.
Zusätzlich fördern organische Dünger das Bodenleben und den
Humusaufbau. Organische Düngemittel mit Bio-Zertifizierung
sind im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

5. Keine chemischen Spritzmittel verwenden

Jemand versucht sie zu vergiften

Die Bekämpfung von Schädlingen und "Unkraut" mit Pestiziden
gefährdet direkt die Gesundheit der GärtnerInnen, der NachbarInnen
oder jene von Kindern, die im Garten spielen. Pestizide verursachen
zahlreiche Umweltprobleme, sie vergiften Grundwasser und Böden
und Bodenorganismen und gefährden viele Tierarten, wie zum Beispiel
Bienen.

6. Mit Zäunen und Geduld gegen Schnecken vorgehen

Sie ernährt sich ungesund

Es gibt viele Tipps, wie man diese Plagegeister ohne Gift loswerden
kann. Eines ist sicher, man braucht Geduld - z. B. beim Einsammeln
der Schnecken und der Eier. Die Eier der Schnecken befinden sich
auf der Unterseite von Holz, von Steinen oder im Laub, auch im
Komposthaufen. Vielen Nützlingen im Garten, wie Vögeln, Igeln
oder Kröten dienen die Schnecken als Nahrung. Um die Schnecken
von einzelnen Beeten fernzuhalten, bewährt sich ein Schneckenzaun,
über den die Schnecken nicht kriechen können, solange kein Blatt
überhängt, oder das Streuen von Holzasche rund um die zu
schützenden Pflanzen. Die Holzasche ist den Schnecken zu alkalisch
(ätzend), düngt gleichzeitig aber die Pflanzen.

7. Helferlein für sich arbeiten lassen

Ihr fehlen Ruhe und Erholung

Ein naturnaher Garten bietet durch verschiedene einheimische (und
damit dem Klima angepasste) Blumen, Hecken und Bäume einen
idealen Lebensraum für viele Nützlinge. Wussten Sie zum Beispiel,
dass
90 Prozent aller Wildpflanzen durch Insekten bestäubt
werden?
Auch im eigenen Gemüsegarten spielen Bestäuber eine
wichtige Rolle.

Weltweit berichten ImkerInnen aber von einem plötzlichen und
unerklärlichen Rückgang ihrer Bienenpopulationen. Insbesondere
Insektizide (Chemikalien zur Abtötung von Insekten) stellen die
größte direkte Gefahr für Bestäuber dar.

Um uns eine gesunde, bienereiche Zukunft zu sichern, müssen wir
jetzt handeln:
Werden Sie Teil der Bewegung zum Schutz der
Bienen
und unterstützen Sie die Petititon auf www.Bienenschutz.at!

 

Schütze die Bienen!

Bereits tausende Menschen weltweit setzen sich für den Schutz der Bienen ein. Im Sinne einer gesunden, bienenreichen Zukunft fordern sie das gesetzliche Verbot bienenschädlicher Pestizide. Sie setzen sich ein für den Wechsel von einem destruktiven, chemieintensiven Landwirtschaftssystem hin zu einer nachhaltigen, ökologischen Landwirtschaft. Fügen Sie jetzt Ihren Namen hinzu!

 

 

 

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