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8 Gründe, warum die fleißige Biene kurz vor einem Burn-out steht

Newsartikel - 17 April, 2014

1. Sie hat einen harten Job

Sie hat einen harten Job

Honigbienen produzieren nicht einfach nur Honig. Vielmehr stellen sie den Schlüssel für die Nahrungsmittelproduktion dar. Ein Drittel unserer Nutzpflanzen brauchen Bienen und andere Insekten für die Bestäubung. Nur 100 Arten aller Nahrungspflanzen stehen für 90 % der gesamten Nahrungsmittelproduktion. Bienen, Wildbienen, Hummeln und Co. bestäuben 71 von diesen 100 Pflanzen. In Europa können mehr als 4.000 Gemüsesorten nur durch den entscheidenden Beitrag von Bienen angebaut werden. 

2. Sie arbeitet gratis…

Sie arbeitet umsonst…

…aber nicht umsonst: Der ökonomische Wert der Bestäubungsarbeit durch die Bienen beträgt rund 265 Mrd. €
im Jahr.
Also zahlt sich Bienenschutz auch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten aus.

3. Ihr Arzt sagt, sie stehe kurz vor einem Burn-out

Ihr Arzt sagt, sie stehe kurz vor einem Burnout

Weltweit berichten Imkerinnen und Imker seit den späten 1990er-
Jahrenvon einem plötzlichen und unerklärlichen Rückgang der
Bienenpopulationen
und einer ungewöhnlich hohen Sterberate
ihrer Honigbienen-Völker.

4. So kann sie nicht arbeiten

So kann sie nicht arbeiten

Große Teile der Landwirtschaft wurden im Verlauf des vergangenen
Jahrhunderts zunehmend und rasch industrialisiert. Agrarkonzerne
versprechen Bäuerinnen und Bauern kurzfristig höhere Erträge und
besseres Einkommen durch den Einsatz von mehr Düngemitteln
und giftigen Chemikalien
. Monokulturen nehmen zu. All das hat
zur Folge, dass der negative Einfluss der industriellen Landwirtschaft
auf die Umwelt und die Artenvielfalt immer größer wird und Bienen
und andere Bestäuber in Bedrängnis geraten.

5. Jemand versucht sie zu vergiften

Jemand versucht sie zu vergiften

Insbesondere Insektizide stellen die größte direkte Gefahr für
Bestäuber dar
. Wie ihr Name verrät, handelt es sich um
Chemikalien zur Abtötung
von Insekten. In der Umwelt werden
sie in großen Massen eingesetzt, hauptsächlich im Umfeld von
Kulturflächen.

Die wissenschaftlichen Belege für die negativen Auswirkungen auf
die Gesundheit einzelner Bestäuber sowie ganzer Bestäubervölker
häufen sich. Die beobachteten Wirkungen geringer Mengen von
Insektiziden sind vielfältig und unterschiedlich. Während Bienen
täglich einem sprichwörtlichen Cocktail an Giften ausgesetzt sind,
ist die Zahl der Studien, die sich damit beschäftigen, erschreckend
gering. Synergieeffekten zwischen verschiedenen Pestiziden wurde
bisher kaum Beachtung geschenkt. Auch die EFSA empfiehlt, die
bestehenden großen Wissenslücken zu schließen
.

6. Sie ernährt sich ungesund

Sie ernährt sich ungesund

Die Bienen haben das Gift bereits im Gepäck: Die Greenpeace-Studie
„Gift im Bienen-Gepäck“
untersucht die Pestizidbelastung in Pollen
und Bienenbrot in mehreren europäischen Ländern. In knapp 70%
der
untersuchten Proben wurden Rückstände von oft sogar
mehreren
Pestiziden nachgewiesen

Bestäuber sind demnach nicht nur einzelnen Pestiziden, sondern
wahren Giftcocktails ausgesetzt, deren Wirkung sich in einer
solchen Kombination noch verstärken kann. Da der Pollen ihre
einzige Eiweißquelle ist, brauchen sie eine Vielfalt an
Pollenquellen. Monokulturen und die Verarmung der
Pflanzenvielfalt verursachen
jedoch eine Mangelernährung
der Bienen
.

7. Ihr fehlen Ruhe und Erholung

Ihr fehlen Ruhe und Erholung

Die derzeitige gesetzliche Regulierung des Pestizideinsatzes schützt
die Bestäuberpopulationen nicht ausreichend. Dementsprechend
müssen Strategien im Sinne des Vorsorgeprinzips entwickelt
werden, die eine erhebliche Reduzierung der tödlichen Gifte
zum Ziel haben. Die Ergebnisse der oben angeführten Studie
bestärken die Notwendigkeit, die toxische Gesamtbelastung der
Bienen während ihres ganzen Lebenszyklus schrittweise zu
verringern und sich hin zu ökologischen Anbaumethoden
zu bewegen.

8. Sie bekommt nicht genügend Aufmerksamkeit…

Es ist noch nicht zu spät

...doch das werden wir jetzt ändern!

Bereits tausende Menschen weltweit setzen sich für den Schutz der
Bienen ein. Im Sinne einer gesunden, bienenreichen Zukunft
fordern sie das gesetzliche Verbot bienenschädlicher Pestizide.
Sie setzen sich ein für den Wechsel von einem destruktiven,
chemieintensiven Landwirtschaftssystem hin zu einer nachhaltigen,
ökologischen Landwirtschaft.

Je mehr Leute die Petition unterschreiben, desto mehr Gehör können
wir uns bei Regierungen und einflussreichen Unternehmen verschaffen!
Fügen Sie jetzt Ihren Namen hinzu auf www.Bienenschutz.at!

 

 

Schütze die Bienen!

Bereits tausende Menschen weltweit setzen sich für den Schutz der Bienen ein. Im Sinne einer gesunden, bienenreichen Zukunft fordern sie das gesetzliche Verbot bienenschädlicher Pestizide. Sie setzen sich ein für den Wechsel von einem destruktiven, chemieintensiven Landwirtschaftssystem hin zu einer nachhaltigen, ökologischen Landwirtschaft. Fügen Sie jetzt Ihren Namen hinzu!

 

 

P.S. Bleiben Sie dran! In den nächsten Tagen und Wochen wird es noch viele Aktionen und Events zum Schutz der Bienen geben. Die Wiese ist erst der Anfang!

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