Neue Greenpeace-Werbekampagne mit Josef Hader

Der Kabarettist unterstützt die Kampagne und leiht den Radiospots seine Stimme

Newsartikel - 13 Juli, 2017
Die neue Werbekampagne von Greenpeace spielt bewusst mit Fake News, um auf unrealistische Angaben beim Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) aufmerksam zu machen. Österreichs Haushalte produzieren jedes Jahr 206.000 Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen, vieles davon ist auf eine falsche Interpretation des MHD zurückzuführen. Mit der neuen Kampagne zeigt Greenpeace auf Plakaten, in Printinseraten und im Hörfunk einmal mehr auf, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum kein Ablaufdatum ist.

Josef Hader (c)Mitja Kobal/Greenpeace

Für die Radiospots wurde kein geringerer als der österreichische Kabarettist Josef Hader gewonnen. Er unterstützt die Kampagne, da ihm das Thema Lebensmittelverschwendung sehr am Herzen liegt und ihn die Texte für die Radiospots überzeugten. Mit unterhaltsamen, teils skurrilen Anekdoten macht er klar, dass man das MHD nicht für bare Münze nehmen darf. 

Die Spots gibt es hier zum Anhören:

Die Sujets für Plakate und Printmedien greifen die Ergebnisse des Greenpeace-Langzeitchecks auf und zeigen Käse, Eier und Joghurt – Lebensmittel, die bis zu 16 Wochen nach Ablauf des MHD noch genießbar sind. Die Fake News wie „Obst macht dumm.“ werden hier direkt auf dem Lebensmittel kommuniziert, mit dem Zusatz: „Glaub nicht alles, was auf einem Ei steht. Schon gar nicht das Mindesthaltbarkeitsdatum.“

Mit der Kampagne ruft Greenpeace dazu auf, die Petition gegen Lebensmittelverschwendung zu unterzeichnen und die Forderung nach realistischen Angaben zum MHD zu unterstützen.

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