Hinweis: Onlinespenden bis spätestens 28.12.2014 können rechtzeitig eingezogen werden, um Ihre Spende 2014 steuerlich absetzbar zu machen.
Danke für Ihr Verständnis! ▶ Jetzt online spenden

Arctic 30: Erste Entscheidungen über Haftverlängerung

Newsartikel - 19 November, 2013
In St. Petersburg sind die ersten Entscheidungen über eine weitere Untersuchungshaft der 'Arctic 30' gefallen. Sechs Inhaftierte kommen vorerst gegen Kaution frei, ein Greenpeace-Aktivist bleibt bis Ende Februar in Haft. Die russische Staatsanwaltschaft hat für alle 30 Arktisschützer eine Haftverlängerung von drei Monaten beantragt. Die Anhörungen werden in den kommenden Tagen fortgesetzt.

Colin Russell: Verlängerung der Untersuchungshaft

Die Greenpeace-Ärztin Ekaterina Saspa, der Fotojournalist Denis Sinjakov, der Aktivist Andrej Allachverdov, Besatzungsmitglied Ana Paula Alminhana Maciel, Besatzungsmitglied David John Haussmann und der Aktivist Tomasz Dziemianczuk  werden vorläufig auf Kaution freigelassen. 

Im Falle des Greenpeace-Aktivisten Colin Russell gab der Richter dem Antrag der Ermittlungsbehörde statt: Der Australier muss drei weitere Monate in Untersuchungshaft verbringen.

Für Kieron Bryan aus England und Ana Paula Alminhana Maciel aus Brasilien steht die Entscheidung aus - ihre Anhörungen über eine Haftverlängerung wurden auf den
19. bzw. 20. November vertagt.

Die 'Arctic 30', 28 Greenpeace-Aktivisten und zwei Journalisten, werden seit dem 19. September in Russland festgehalten. Ihre Untersuchungshaft sollte ursprünglich am 24. November enden.

 

Ekaterina Saspa, Andrej Allachverdov und Denis Sinjakov werden vorläufig auf Kaution freigelassen

 

Tomasz Dziemianczuk, David John Haussmann und Ana Paula Alminhana Maciel werden vorläufig auf Kaution freigelassen

 

 

 

Weltweit gab es massive Proteste. Der Geschäftsführer von Greenpeace International, Kumi Naidoo, bezeichnet den Prozess um den Vorwurf der Piraterie und des Hooliganismus als Zirkus und hofft jetzt auf eine positive Entscheidung des Internationalen Seegerichtshofs in Hamburg. Dort wird am Freitag, den 22. November, über einen Antrag der Niederlande auf sofortige Freilassung der 'Arctic 30' und des Greenpeace-Schiffes 'Arctic Sunrise' entschieden.

 

 

Für die Freilassung der 'Arctic 30' protestierten auch am vergangenen Wochenende Tausende Menschen weltweit. In 260 Städten in 43 Ländern fanden Kundgebungen statt. Greenpeace fordert die sofortige Freilassung der 'Arctic 30'. Unterstützen Sie die Forderungen mit einer Protestmail an den russischen Botschafter.

Protestmail an russische Botschaft

Russische Botschaften stehen täglich in Kontakt mit Moskau und informieren darüber was in den jeweiligen Ländern passiert. Wir benötigen Ihre Hilfe, um an die Botschaften zahlreiche Solidaritäts-E-Mails für die "Arctic 30" zu senden. Umso mehr Botschaften an Moskau über diese weltweite Entrüstung Report erstatten, umso wahrscheinlicher ist ein fairer Umgang mit den Arctic 30 sowie deren rasche Freilassung. Jedes Mail wird gezählt und zählt!

 

Themen