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Arctic 30: Weitere Arktisschützer bald auf Kaution frei

Newsartikel - 20 November, 2013
Ana Paula aus Brasilien, David aus Neuseeland, Camila aus Argentinien, Francesco aus Frankreich, Sini aus Finnland - sie und weitere Arktisschützerinnen und Arktisschützer dürfen das Gefängnis nach Zahlung von zwei Millionen Rubel (rund 45.000 Euro) auf Kaution verlassen. Ob sie unter Hausarrest gestellt sein werden oder sich an ihrem Aufenthaltsort relativ frei bewegen dürfen, ist noch unklar. An der Anklage ändert sich nichts.

In St. Petersburg folgt eine Anhörung der anderen. Mit den richterlichen Entscheidungen des gestrigen Tages kommen nun zwölf Mitglieder der 'Arctic 30' auf freien Fuss. Für sie und alle anderen wird Greenpeace das Geld bereitstellen. An der haarsträubenden Anklage ändert sich allerdings nichts, nach wie vor droht allen Aktivisten eine langjährige Haftstrafe wegen angeblichen Hooliganismus oder Piraterie. In Colin Russells Fall kommt eine verlängerte Untersuchungshaft zur Unsicherheit hinzu.

Die bisherigen Entscheidungen:

  • Colin Russell, Australien - verlängerte U-Haft bis Ende Februar 2014
  • Jekaterina Saspa, Russland - auf Kaution freizulassen
  • Denis Sinjakow, Russland - auf Kaution freizulassen
  • Andrej Allachwerdow, Russland - auf Kaution freizulassen
  • Francesco Pisanu, Frankreich - auf Kaution freizulassen
  • Ana Paula Alminhana Maciel, Brasilien - auf Kaution freizulassen
  • David Haussmann, Neuseeland - auf Kaution freizulassen
  • Camila Speziale, Argentinien - auf Kaution freizulassen
  • Tomasz Dziemianczuk, Polen - auf Kaution freizulassen
  • Miguel Orsi, Argentinien - auf Kaution freizulassen
  • Sini Saarela, Finnland - auf Kaution freizulassen
  • Paul D. Ruzycki, Canada - auf Kaution freizulassen
  • Cristian D'Alessandro, Italien - auf Kaution freizulassen
  • Kieron Bryan, Grossbritannien - Anhörung vertagt auf den 20. November

Francesco Pisano, Miguel Hernan Orsi und Camila Speziale werden vorläufig auf Kaution freigelassen

 

Paul Douglas Ruzycki, Sini Saarela und Cristian D'Alessandro werden vorläufig auf Kaution freigelassen

 

Die Anklagen bestehen weiterhin und den 'Arctic 30' drohen lange Haftstrafen für Verbrechen, die sie nicht begangen haben. Bitte setzen Sie sich für das Recht auf friedlichen Protest ein und helfen Sie uns die Arktisschützer nach Hause zu bekommen:

Protestmail an russische Botschaft

Russische Botschaften stehen täglich in Kontakt mit Moskau und informieren darüber was in den jeweiligen Ländern passiert. Wir benötigen Ihre Hilfe, um an die Botschaften zahlreiche Solidaritäts-E-Mails für die "Arctic 30" zu senden. Umso mehr Botschaften an Moskau über diese weltweite Entrüstung Report erstatten, umso wahrscheinlicher ist ein fairer Umgang mit den Arctic 30 sowie deren rasche Freilassung. Jedes Mail wird gezählt und zählt!

 

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