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Rote Karte für Gazprom

Greenpeace-Aktion während der Champions-League

Newsartikel - 1 Oktober, 2013
Zu Beginn des heutigen Champions-League-Spiels - FC Basel gegen FC Schalke 04 - haben sich vier Greenpeace-Kletterer vom Dach des Basler Fussballstadions St. Jakob-Park abgeseilt. Die Arktisschützer zeigen dem russischen Sponsoren der Champions League und von Schalke 04 für seine Ölbohrpläne und rüden Fouls in der Arktis die Rote Karte.

Dienstag, 01. Oktober 2013

 

Vor der imposanten und lautstarken Basler Zuschauerkulisse forderten die Greenpeace-Kletteraktivisten den russischen Staatskonzern und Fussballsponsor Gazprom mit einem 28 Meter breiten Banner - «GAZPROM DON'T FOUL THE ARCTIC» - auf, seine hochriskanten Ölbohrungen in der Arktis zu stoppen. Zudem verlangen wir die Freilassung der in Russland inhaftierten Arctic 30. Die 28 Aktivisten, sowie ein freier Fotograf und ein Kameramann hatten zuvor in internationalen Gewässern friedlich gegen die Bohrpläne des russischen Konzerns demonstriert.

Kaum an einem anderen Ort der Welt ist der Klimawandel sichtbarer als in der Arktis. Über 75 Prozent des arktischen Meereises ist in den letzten 30 Jahren verschwunden. Konzerne wie Gazprom wollen nun davon profitieren und in der Region nach Öl bohren. Dies wird drastische Auswirkungen auf das einzigartige Ökosystem, wie auch das Klima unserer Erde haben.

Gazprom will trotz der Risiken als erste Ölgesellschaft der Welt im kommenden Jahr mit Ölförderungen beginnen. Der Konzern hat jedoch keine Offshore-Erfahrung und spielt somit Russisches Roulette mit der Arktis. Die Gazprom-Bohrstelle ist während knapp zwei Dritteln des Jahres mit Eis bedeckt, die Temperaturen können bis auf minus 50 Grad Celsius absinken. Auf diese Herausforderungen reagiert der Konzern mit einem völlig unzureichenden Notfallplan. So lagert beispielsweise Material für die Ölbekämpfung im tausend Kilometer entfernten Murmansk.

Internationale Kampagne zum Schutz der Arktis

Die Protestaktion in Basel ist Teil unserer internationalen Kampagne zum Schutz der Arktis. Wir kämpfen seit zwei Jahren für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol.

Die Arctic 30 wurden für ihr friedliches Engagement zum Schutz der Arktis inhaftiert. Über 560.000 Menschen fordern bereits mit uns ihre Freilassung. Machen auch Sie sich stark für die Arctic 30 und schreiben Sie jetzt eine Email an den russischen Botschafter.

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