Newsartikel - 25 September, 2012
Der Neubau dreckiger Kohlekraftwerke sind für den Wirtschaftsminister die Lösung für die Energienachfrage in Rumänien. Greenpeace widerspricht heftig und fordert einen massiven Ausbau an erneuerbaren Energien. Mit einer Kletteraktion auf dem Wirtschaftsministerium entrollen Greenpeaceaktivisten aus dem CEE-Raum ein 334m² großes Banner. Stop CO2 steht in 25Meter Höhe zu lesen.
Greenpeace Klimakampaigner Ionut Cepraga vor den interessierten Medien.
Rumänien wäre das Land der Sonnenenergie, der Windenergie, mit einem Wort der Erneuerbaren Energien, wenn die rumänische Regierung nur wollte.Ebene Flächen entlang des Donaudeltas wären Eldorados für saubere Sonnenenergie, das sanfte Hügelland wunderbar für die Nutzung von Windenergie geeignet. Rumänien könnte innerhalb der EU zum führenden Land der Verwendung von sauberen Energieträgern werden.
Leider sieht die Realität anders aus. Noch.
Die neue nationale Energiestrategie die bald präsentiert werden soll, vertraut lieber auf althergebrachte, dreckige Kohlekraft, den Ausbau neuer Kohlekraftwerke und Minen. Es ist die Technologie mit den höchsten Treibhausgasemissionen. Aber gerade ein STOP von CO2 ist für das Aufhalten des Klimawandels unbedingt notwendig. Greenpeace Rumänien appelliert mit ihrem Protest an das Ministerium eine saubere, nationale Energiestrategie zu entwickeln.
Die Kletteraktion erregte großes Interesse bei den nationalen Fernsehsendern und Agenturen. Unser Energie-Kampaigner Ionut Cepraga wurde im Anschluss zu einem Treffen mit dem Staatssekretär geladen und konnte ihm die Greenpeace Forderungen und Lösungsvorschläge näher bringen.