5 Tipps für einen nachhaltigeren Modekonsum

Newsartikel - 24 November, 2017
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. In Zeiten der Wegwerfgesellschaft und Fast Fashion Mode ist die Verlockung groß, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Der Preis dafür ist allerdings größer als gedacht: Umweltverschmutzung, soziale Ausbeutung und Kleidung, die schnell kaputt geht. All das sind gute Gründe dafür, den eigenen Modekonsum zu überdenken. Diese Tipps unterstützen Sie bei einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Mode.

Legen Sie sich Nadel und Faden zu

Aufgrund kleinerer Mängel landen Kleidungsstücke schnell einmal in der Altkleidersammlung. Ein Loch im Socken oder ein fehlender Knopf an Ihrem Hemd können allerdings mit ein paar kleinen Handgriffen repariert werden. Bei YouTube finden Sie gute Anleitungen dazu, wie Sie ganz einfach Löcher stopfen und Knöpfe so annähen, dass sie für alle Ewigkeit halten.

Deutschland, Dresden, 26.06.2015, Kleidertausch waehrend der Greenpeace Detox Modenshow im Baerenzwinger in Dresden, © Thomas Victor

Kleidung aus zweiter Hand

Auf Flohmärkten, in Second Hand-Läden oder bei Kleidertauschparties bekommen Sie qualitative Kleidung zu günstigen Preisen. Anstatt Kleidung von der Stange zu kaufen, finden Sie hier die wahren Schnäppchen. Damit verlängern sie den Lebenszyklus der Kleidung enorm. Das ökologischste Kleidungsstück ist bekanntlich jenes, das nicht produziert werden muss.

Wenn neu, dann bitte ökologisch und fair

Gerne blendet man beim Kleiderkauf in Billigläden die Tatsache aus, dass das T-Shirt um 5,99 Euro bestimmt nicht unter fairen und ökologisch vertretbaren Bedingungen produziert wurde. Braucht man unbedingt neue Kleidung, lohnt sich daher der tiefere Griff in die Geldbörse. Denn Fakt ist, dass in den Produktionsstätten schlechte Arbeitsbedingungen vorherrschen und viele umweltschädliche Chemikalien eingesetzt werden. Gütesiegel für Textilien können hier als Anhaltspunkt für Umwelt- u. Sozialstandards herangezogen werden.

Der Fashion Shopping-Guide von Greenpeace hält zahlreiche Tipps für den umweltfreundlichen Kleiderkauf parat.

DIY: Do It yourself

Selber nähen und stricken liegt im Trend! Wenn Sie schon einmal einen Pullover gestrickt haben, begreifen Sie den Wert eines Kleidungsstücks erst so richtig. Umso mehr erfreuen Sie Ihre Liebsten, wenn sie Ihnen kuschelige Socken und warme Hauben zum Geburtstag schenken. Inzwischen bieten viele Läden, Volkshochschulen und Designer Workshops an. Und das Internet quillt vor Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) geradezu über.

In die Box damit

Haben Sie die Nase voll von dem immer selben roten T-Shirt, das Ihnen früher einmal Glück gebracht hat? Suchen Sie sich fünf Teile aus, die Sie gerade nicht mehr anziehen wollen und verstauen Sie diese eine Zeit lang. Wenn Sie die Kleiderbox nach ein paar Monaten wieder hervorkramen, wirken Ihre Kleidungsstücke wie neu. Ein bisschen Abstand wirkt Wunder.

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