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Stickers und Klicks und H&M detoxt!

Newsartikel - 20 September, 2011
H&M reagiert auf die Welle der Entrüstung in der digitalen Welt. Tonnenweise Tweets und Facebook-Kommentare und Detox-Stickers haben auch H&M zum Umdenken gebracht. H&M listet als vierter Großkonzern seine giftigen Chemikalien aus. Und setzt stattdessen auf Transparenz. Hurra!

Eine Welle der Begeisterung

Unglaubliche Energie und Begeisterung umgibt Greenpeace gegenwärtig – und das nicht nur wegen unseres Geburtstages. H&M ist der vierte Großkonzern, der umdenkt und in eine giftfreie Zukunft steuert.
Der globale Player der Bekleidungsindustrie will nun offen legen, in welchen Fabriken H&M-Textilien produziert werden und welche Chemikalien dabei zum Einsatz kommen. Bis zum Jahr 2020 sollen alle gefährlichen Chemikalien zum Färben, Waschen, Bleichen und Bedrucken ausgelistet werden. H&M will zudem den Verzicht auf gesundheitsgefährdende Chemikalien innerhalb der Bekleidungsindustrie vorantreiben.

Das schwedische Unternehmen besitzt keine eigenen Fabriken, arbeitet aber mit etwa 700 Zulieferern in Europa und Asien zusammen. Diese Zulieferer sollen zukünftig die von H&M geforderten Umweltstandards einhalten und gefährliche Chemikalien ausschließen. Spätestens mit 1. Jänner 2013 soll die Öffentlichkeit umfassend über die Emissionen von Chemikalien aus den Fabriken informiert werden.

Internationaler Druck funktioniert

Unsere Kampaigner von der Detox-Kampagne trafen sich letzten Freitag mit H&M-Vertretern zum Gespräch. Der Druck auf H&M war spürbar geworden, nachdem in 12 Ländern eine Woche lang Aktionen vor H&M-Geschäften veranstaltet wurden. Unsere Online-AktivistInnen und H&M-Fans auf der ganzen Welt ermutigten zudem H&M via Facebook und Twitter zu diesem wichtigen Schritt.

Take Action

 

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