Greenpeace-Protest gegen "giftige Masche" von Zara

"Kauf nix mit Gift" am internationalen Kauf-Nix-Tag

Newsartikel - 24 November, 2012
Greenpeace-AktivistInnen protestieren vor einer Wiener Filiale der Modemarke Zara. Transparente mit der Aufschrift "Entgiftet unsere Zukunft!" machen auf giftige Chemikalien in Markenkleidung aufmerksam.

© Teresa Novotny/Greenpeace

Die Ergebnisse des am vergangenen Dienstag von Greenpeace veröffentlichten Reports "Giftige Garne" sind alarmierend: Kleidungsstücke führender Modehändler, wie Zara, enthalten gefährliche Schadstoffe. Wenn diese Chemikalien in die Umwelt gelangen, sind sie schwer abbaubar, reichern sich in der Nahrungskette an und sind hormonell wirksam.

"Zara weiß schon länger von diesem Problem, denn bereits vor 18 Monaten haben wir unseren ersten Report veröffentlicht", sagt Greenpeace Konsumentensprecherin Claudia Sprinz. "Im gleichen Tempo wie Zara neue Modetrends aufgreift, erwarten wir, dass das Unternehmen auf die Verwendung giftiger Chemikalien verzichtet."

Der heutige Protest in Wien ist Teil eines internationalen Greenpeace Aktionstages. Weltweit weisen heute in 80 Städten AktivistInnen auf die problematischen Produktionsbedingungen in der Textilindustrie hin und fordern den Textil-Riesen Zara dazu auf, seine Mode zu entgiften.

Kauf-Nix-Tag

Die internationale Aktion findet am heutigen europäischen Kauf-Nix-Tag statt. Dieser wurde ins Leben gerufen, um an bewussten und umweltverträglichen Konsum zu erinnern. Greenpeace AktivistInnen informieren daher unter dem Motto "Kauf nix mit Gift" am Kauf-Nix-Tag, KonsumentInnen über die umweltschädlichen Produktionsweisen der Modeindustrie und zeigen Alternativen auf.

Zara kann auch ohne Gifte Mode machen!
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