"Eilnachricht: Ein Helikopter kreist über der Arctic Sunrise, Seile werden von ihm herunter gelassen. Wir denken, die Küstenwache kommt an Bord." #SaveTheArctic

@gp_sunrise, 19. September

"Bewaffnete, russische Behörden an Bord. Sie brechen gerade in den Funkraum ein."

@gp_sunrise, 19. September

 

"Zuletzt an Deck: Die Besatzungsmitglieder knien in der Nähe des Landeplatzes. Es werden Waffen auf sie gerichtet."

@gp_sunrise, 19. September

 

"Es ist richtig erschreckend. Lautes Schlagen. Schreie auf Russisch. Sie versuchen weiterhin die Tür einzutreten." #savethearctic

@gp_sunrise, 19. September

 

"Die ‚Spezialeinheit‘ aus dem Hubschreiber hat mit Waffengewalt das Schiff übernommen. Ein erschreckender Moment, surreal, wie aus einem Actionfilm."

Alexandre Paul, 27. Oktober an die Unterstützer von Greenpeace

Die russische Küstenwache entert die Arctic Sunrise

"Der schlimmste Moment war die erste Nacht im Gefängnis – keiner von uns hat gewusst wo wir sind oder wofür wir festgehalten werden, oder ob sie vorhatten uns zu separieren und wir jeder alleine mit der Situation würden umgehen müssen."

Kieron Bryan, 27. Oktober an die Sunday Times

 

"Die Zelle ist ungefähr 8m lang, 4m breit und 6m hoch. Ich verbringe hier 23 Stunden am Tag mit nichts mehr als einem Buch und meinen Gedanken."

Kieron Bryan, 27. Oktober an die Sunday Times

"Letzte Nacht hat es geschneit. Der Schneesturm hat mein schlecht isoliertes Fenster aufgerissen und ich musste mit meiner Mütze schlafen. Ich habe gehört, dass es in Murmansk ab Dezember für 6 Wochen kein Licht gibt. Gott, ich hoffe, bis dahin bin ich frei."

Alexandra Harris, 13. Oktober an ihre Familie

 

"Das Schlimmste sind die Stille und die Unwissenheit verursacht durch unsere Inhaftierung – es vergeht kein Moment in dem ich nicht an meine Familie denke, wie sie das Ganze bewältigt und was die Welt über unser Situation denkt."

Kieron Bryan, 27. Oktoberan die Sunday Times

"Im Gefängnis zu sein, ist wie langsam zu sterben."

Alexandra Harris, 13. Oktober an iher Familie

 

"Ich verbringe viel Zeit damit aus dem Fenster zu sehen, wenn die Sonne scheint, es macht mich glücklich und bringt mich zum Lächeln. Ich denke an die Arktis, das Eiswasser, die wunderschöne Natur hier und das gibt mir Kraft, es gibt dem allen hier eine Bedeutung."

Sini Saarela, 15. Oktober zu Greenpeace

 

"Wir können noch lachen. Wir haben alle diesen Metallstab zum Erhitzen von Wasser bekommen – tagelang habe ich gedacht es sei ein Frisierstab. Als ich mich beschwert habe, dass das Unterstützungskomitee doch etwas Praktischereres hätte schicken können, mussten alle herzlich lachen."

Alexandra Harris, 13. Oktober an ihre Familie

 

"An einem guten Tag habe ich ein Treffen mit meinem Anwalt, der mir von all den Protesten weltweit erzählt. Wenn es eine gute Sache gibt, die aus dieser schrecklichen Situation heraus entstanden ist, dann nur, dass die Welt jetzt über arktisches Öl spricht, und ich habe dazu beigetragen. Das ist der Grund warum wir 30 hier sind."

Alexandra Harris, 10. Oktober an James Lorenz

 

"Lasst uns die Arktis schützen und mit ihr die Chance auf eine Zukunft für die Menschheit. Eure Unterstützung und das Wissen, dass wir das Richtige getan haben, halten mich über Wasser."

Marco Weber, 8. Oktober an alle

 

"Ich kann es nicht simpler ausdrücken als ‚DANKE‘."

David Haussmann, 13. Oktober an alle

 

"Wir brauchen Menschen, die an ihre Regierungen schreiben und an russische Botschaften. Sagt ihnen, diese Inhaftierung ist unfair und illegal. Unterzeichnet Petitionen und bringt eure Freunde und Familie dazu sie auch zu unterzeichnen. Wir haben nichts gegen Russland, wir haben das  für sie und ihre Kinder gemacht. Ich erledige meinen Teil. Ich bleibe stark. Ich habe Vertrauen. Für eine bessere Zukunft."

Alexandre Paul, 27. Oktober an die Unterstützer von Greenpeace

 

Jetzt Protestmail an die russische Botschaft schreiben!