Es juckt. Und zwar für die gute Sache. Bis auf einige Ausnahmen haben die Männer von Greenpeace in Österreich beschlossen, sich bis zum Abschluss der Klimakonferenz in Kopenhagen, also bis zum 18. Dezember, nicht mehr zu rasieren. Jetzt liegt also die Länge der Barthaare zwischen 1 und 1,5 cm, und das juckt eben.

Was wir damit sagen wollen? Eigentlich nichts konkretes. Fürs Energiesparen braucht man es kaum zu tun, denn so viel Strom kostet rasieren nicht, wenn man es nicht sowieso schon mit Handkraft tut. Ein wachsender Bart ist aber ein wunderbares Kommunikationstool: mehrmals täglich muss man(n) erklären, warum man(n) jetzt einen Bart hat.

Und wir befinden uns in guter Gesellschaft: von Jesus über den Nikolo und Leonardo da Vinci bis zum älteren Bruno Kreisky und den legendären Greenpeace-Gründervätern aus den 1970ern - alle hatten einen Bart. Und es fällt sowieso auf, dass wir voll im Trend liegen, wenn sogar H&M mit einem Modell mit Vollbart Werbung macht. Und nicht mal Brad Pitt rasiert sich mehr.

Also, in diesem Sinne: wer Mann ist, und ein Zeichen setzen will für eine gediegene Klimapolitik, der lasse bis zum 18. Dezember sein Rasiermesser liegen!

Die Greenpeace-Männer