Die Annahme, dass am Menschen durchgeführte Experimente mit genetisch veränderten Lebensmitteln immer große Aufmerksamkeit der Medienwelt auf sich ziehen, hat sich leider nicht bestätigt. So kommt es, dass das US-Magazin „Times“ folgenden Genreisskandal zu Recht zu den Top Ten der "most underreported stories" des vergangenen Jahres zählt.

Im Februar 2009 wurde die private Bostoner Tulft Universität von Wissenschaftlern beschuldigt, gegen den Nürnberger Kodex verstoßen zu haben. Nach diesem ethischen Forschungskodex ist es verboten riskante Experimente am Menschen durchzuführen. Kritisiert wird, dass genetisch modifizierter Reis, der mit Beta-Karotin angereichert wurde, u.a. an 6-jährigen Kindern in China verabreicht wurde, obwohl er nicht für die menschliche Verpflegung zugelassen und ausreichend getestet wurde.

Schlimmer noch, die Gentechnikindustrie will den sogenannten „goldenen Reis“ in möglichst vielen Ländern auf den Markt bringen. Mit der Versprechung durch den Genreis Vitamin-A-Mängel entgegenzukommen, die vor allem in Asien jährlich bei einer halben Millionen Menschen zu Erblindung führen, schüren die Genlobbyisten das Interesse an dem Produkt. Genreis als Retter vor Mangelernährung ist ein schöner Gedanke, aber leider falsch! Denn man müsste circa ein Kilogramm gelben Reis (Trockengewicht) täglich essen, um seinen Vitamin A Haushalt zu decken. Das gleiche Ergebnis würde man mit einem Löffel Palmöl erreichen oder mit zahlreichen anderen Pflanzen, die in armen Ländern heimisch sind und kultiviert werden könnten.

Scheinbar übersehen wird außerdem, dass genetisch veränderte Lebensmittel immer ein Gesundheitsrisiko darstellen, solange keine langfristigen, unabhängigen Studien dazu durchgeführt wurden.

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