Aktion in Irland

Nach der gestrigen Veröffentlichung unseres dritten Cloud Computing Reports "How Clean is Your Cloud?" haben wir Apple, Amazon und Microsoft dazu aufgefordert, ihre virtuelle Wolke umweltfreundlicher zu machen, indem sie von umwelt- und gesundheitsschädlicher Kohlekraft zu Erneuerbaren Energieträgern umsteigen. Greenpeace Luxemburg hat der Europazentrale von Amazon eine Besuch abgestattet, während dessen waren die KollegInnen aus der Türkei bei der europäischen Zentrale von Microsoft in Istanbul und das Team von Greenpeace International beim europäischen Hauptquartier von Apple in Cork in Irland. Wir fordern von diesen Informationstechnologie-Unternehmen,  künftig die Energieversorgung ihrer schnell wachsenden Cloud-Dienste zu verändern. (zu den FAQs)

Aktion in der Türkei

Die Teams nützten verschiedene innovative Maßnahmen, um die Unternehmen davon zu überzeugen, dass die Aktivitäten in der virtuellen Wolke Auswirkungen auf die reale Welt hat. Bei Microsoft in Istanbul protestierten AktivistInnen auf dem Dach mit Bannern in Wolkenform, in Luxemburg wurde die Botschaft in Form eines über dem Dach von Amazon schwebenden riesigen Ballons transportiert und in Irland gab es eine spezielle neue „Cloud-Maschine“, die Logos aus umweltfreundlichen Seifenblasen produzierte. Wir fordern von diesen Unternehmen, dass sie sich ihre eigenen Werbeslogans zu Herzen zu nehmen und ihre Innovationskraft dazu zu nutzen, die Cloud mit Erneuerbaren Energieträgern zu betreiben. Wir wissen, dass sie dazu in der Lage sind, denn schließlich zeigen Google, Facebook und Yahoo vor, wie es geht!

Aktion in Luxemburg

Die Proteste wurden in den verschiedenen Büros unterschiedlich aufgenommen. In der Türkei gingen die Wachleute von Microsoft gegen die friedlich protestierenden AktivistInnen sehr aggressiv vor. Bei Apple schienen sich zahlreiche MitarbeiterInnen für die Anliegen von Greenpeace zu interessieren, weil sie die Flugblätter und die kostenlosen Mouse-Pads, die wir extra für sie angefertigt haben, entgegen nahmen. In der Türkei wurden die AktivistInnen verhaftet, aber ohne Anklage wieder freigelassen.