Es gibt Dinge auf der Welt, die offensichtlich nichts miteinander zu tun haben: Wie Packerlsuppe und leckeres Essen, gutes Englisch und Maria Fekter, oder Klimaverhandlungen und Interessen des Volkes. 10.000 Menschen haben am Wochenende singend und tanzend auf den Straßen von Durban, wo die Klimakonferenz stattfindet, für mehr Klimaschutz demonstriert. Menschen die bereits vom Klimawandel betroffen sind, junge Menschen, alte Menschen, die sich dafür stark machen, dass was fürs Klima getan wird. Gemeinsam haben wir ein neues Kyoto-Protokoll gefordert.

Heute bin ich wieder bei der Konferenz. Die erste Woche Verhandlungen ist nun schon verstrichen – ohne Ergebnis. Mich als junger Mensch macht es wütend das mit anzusehen: Auf der einen Seite die Menschen, die bereits massiv unter den Folgen des Klimawandels leiden, die Menschen, die ein politisches Ergebnis wollen. Auf der anderen Seite die Entscheidungsträger, die so handeln als beträfe sie die Realität draußen in den Straßen und den Städten gar nicht.

Doch warum ist das so? Warum wird verhandelt statt gehandelt? Warum um alles in der Welt kriegen diese Politiker den Hintern nicht hoch? Das haben wir haben uns schon länger gefragt und dachten, es wäre ganz cool, das rauszufinden. Also die genauen Gründe und Ursachen.
Die Antwort auf die Frage, warum die Klimarettung nicht vorwärts kommt ist so schlicht wie verstörend: Diejenigen, die Ihr Geld mit dem Klimawandel verdienen, also Shell, BASF und so weiter, betreiben einen riesigen Aufwand jeden Fortschritt zu blockieren.

Wer mehr drüber lesen will, einfach HIER klicken. Eine Zahl die verdeutlichen soll wie weit der Einfluss geht: Auf jeden Abgeordneten des amerikanischen Parlaments kommen drei Lobbyisten, deren Ziel es ist Klimaschutz zu verhindern. Abgesehen davon besteht bei diesen Klimaverhandlungen teilweise das komplette Verhandlungsteam von Regierungen aus Firmenvertretern.

Deshalb sind wir bei dieser Konferenz mit der Botschaft: Listen to the people, not polluters!