Einmal mehr wird die Arktis von Ölkonzernen belagert.

Im Lauf der letzten Jahre konnten wir bereits beobachten, wie waghalsig es ist, in der Arktis nach Öl zu bohren. Shell als einer der weltgrößten und mächtigsten Konzerne der Welt übernahm dabei die Führung.  Eine ganze Reihe gefährlicher Unfälle führte schließlich dazu, dass das Bohrprogramm vorerst eingestellt wurde.

Aber Shell hat noch nicht aufgegeben – noch lange nicht! Tatsächlich wurde jetzt ein Vertrag mit Gazprom und dem russischen Präsidenten Vladimir Putin unterzeichnet, der bereitwillig die Hintertür geöffnet und Shell eingeladen hat, stattdessen in der russischen Arktis zu bohren – wo die Korruption weit verbreitet ist und Ölunternehmen weitgehend unbeaufsichtigt agieren können.

Die russische Arktis entwickelt sich rapide zum neuen Schlachtfeld, auf dem der Kampf um den Schutz der Arktis gewonnen oder verloren werden wird. Größere Ölunfälle – in der Größenordnung von BPs Deepwater Horizon im Golf von Mexiko – sind fast unvermeidlich, solange es den Ölgiganten erlaubt ist, dort ungestört zu agieren. Eine unkalkulierbare und tödliche Gefahr für einheimische Gemeinschaften und die Eisbär-Population.

Sehen Sie sich die Animation an und finden Sie heraus, wie übel Shells neue Freunde tatsächlich sind.

Ironischerweise ermöglicht ausgerechnet das Abschmelzen der arktischen Eiskappe, dass Shell und Gazprom überhaupt in der Arktis bohren können. Sie wollen also nach genau den Treibstoffen bohren, die das Abschmelzen überhaupt erst verursacht haben. Ein zynischer Teufelskreis. Es ist höchste Zeit, alles zu tun, um ihn zu durchbrechen.

Als ersten Schritt bedarf es dafür einer Bewegung, die groß genug ist, um sich mit einigen der mächtigsten Unternehmen unseres Planeten anzulegen.

In nur 12 Monaten ist die Bewegung zum Schutz der Arktis auf über 3 Millionen Menschen angewachsen und langsam beginnen wir von den Schaltzentralen der Macht wahrgenommen zu werden. Shell pausiert allein aus einem Grund in Alaska: man weiß ganz genau, dass es unmöglich ist, dort sicher zu bohren. Unter den Augen der Weltöffentlichkeit durfte Shell sich einfach keinen weiteren Fehler erlauben.

Wir können diese Schlacht gewinnen, aber wir brauchen Millionen weitere Menschen zur Unterstützung. Wir müssen eine Linie ins Eis ziehen, um Shell, Gazprom und anderen Akteuren klar zu machen: „Bis hierhin und nicht weiter!“

Es beginnt hier und jetzt. Schließen Sie sich der Bewegung an und helfen Sie uns, die unselige Allianz von Shell und Gazprom zu stoppen!

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