US Coast Guard © US Coast Guard

Greenpeace begrüßt diese Nachricht mit einem "Hurra", es ist aber keine wirklich große Überraschung in Hinblick auf ein Jahr voller Shell-Pannen. Greenpeace wird die Kampagne weiterführen und im Arktischen Rat und bei Präsident Obama weiter für eine Arktis kämpfen, die sicher vor dem Zugriff jedes Unternehmens ist das dort bohren möchte.

Die Liste des gesamten Dramas von #Shellfail.

FEBRUAR 2012

Greenpeace-Aktivisten schließen sich der Schauspielerin Lucy Lawless an und klettern auf die Shell Bohranlage "Noble Discoverer" oder wie sie Lawless nennt eine "eine alternde Rostlaube, um Aufmerksamkeit auf die Greenpeace Save the Arctic -Kampagne zu richten.

MÄRZ 2012

Shell hat eine Unterlassungsklage für Greenpeace nach einer Aktion im Februar erwirkt, die erst im Oktober 2012 wieder aufgehoben wurde, während Shell seine Flotte von Arktis Zerstörern an die Spitze der Welt schickt.

APRIL 2012

Eine Londoner Versicherungsunternehmen stuft Shell's Reaktionsplan auf eine Ölkatastrophe als "einzigartiges und schwer zu handhabendes Risiko" für das fragile Ökosystem ein.

JUNI 2012

Greenpeace-Teams und "Yes Men" launchen wegen der grotesken Arktis Bohrpläne mit "Arctic Ready" einen großen Internet Hoax.

JULI 2012

US-Behörden bestätigen, dass es einem wichtigen Teil der Shell Ölpest-Flotte gar nicht erlaubt wurde, in die Arktis zu fahren, da diese den Sicherheitsstandards der US Coast Guard nicht genügt.

Am 15. Juli lief das Shell Bohrschiff "Noble Discoverer" in der geschützten und relativ ruhigen Dutch Harbour Bucht (Alaska) bei rund 55 Stundenkilometer Wind auf Grund.

SEPTEMBER 2012

Shell kündigt an sich aus der Arktis zurückzuziehen um es 2013 erneut zu versuchen.

NOVEMBER 2012

Die UN Wetter Agentur meldet, dass die Eisschmelze in der Arktis bereits größer ist als USA.

Im November hat der Motor des Bohrschiffes "Noble Discoverer" Feuer gefangen, als es in den Dutch Harbour (Alaska) zurückkehren wollte, und musste durch Spezialisten der Feuerwehr gerettet werden.

DEZEMBER 2012

Die Shell Ölplattform "Kulluk" lief vor der Küste von Alaskas auf Grund während sie zurück in Hafen in Seattle gezogen wurde.

FEBRUAR 2013

Shell kündigt an im Jahr 2013 nicht zu bohren.