Weltweite politische Solidaritätserklärungen für die 'Arctic 30'

 

Es kommt nicht oft vor, dass der brasilianische Präsident, der iranische Vizepräsident, die deutsche Kanzlerin, der argentinische Senat, das EU Parlament, Burma’s Oppositionsführerin, 13 Friedensnobelpreisträger und Hunderte von Parlamentariern weltweit sich in einer Sache einig sind.

Aber dass sie alle hinter Greenpeace stehen? Das ist wirklich beeindruckend – und soweit ich weiß – einzigartig.  Ich arbeite seit Jahren mit Politikern weltweit, aber so eine globale Flut der Unterstützung,
habe ich noch nicht erlebt. DANKE!

Begleiten Sie mich auf einer kleinen Reise um die Welt, bei der ich Ihnen die Ausmaße der politischen Unterstützung für die ‚Arctic 30‘ aufzeigen möchte. Vergessen Sie nicht, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt der gesamten Bewegung zur Befreiung der ‚Arctic 30‘ ist.

Europa

In Europa, sind wir dankbar für den großartigen und eindringlichen Support durch die deutsche Bundeskanzlerin, Angelika Merkel, den britischen Premierminister, David Cameron, als auch den französischen Premierminister, Jean-Marc Ayrault. Außerdem unterstützen uns Hunderte Parlamentsmitglieder – über 100 allein in Italien, Groß Britannien und Spanien.  Und auch österreichische Nationalratsabgeordnete solidarisieren sich mit den ‚Arctic 30‘.

Die Liste der EU-Abgeordneten, die ihre Stimme erheben, wächst täglich: über 100 EU-Abgeordnete aus 21 Ländern und 7 verschiedenen politischen Gruppierungen haben bereits die Solidaritätserklärung unterzeichnet. In der aktuellen Debatte des EU-Parlaments erinnert der EU-Umweltkommissar, Janez Potocnik, dass ‚Greenpeace eine Botschaft an uns alle hat‘: wir müssen den Klimawandel ernst nehmen und dringend handeln, wenn wir die Arktis erhalten wollen.

EU-Parlamentarier fordern die Freilassung der 'Arctic 30'

 

Asien

Dr. Massoumeh Ebtekar, der iranische Vize-Präsident und Iran’s Umweltminister bezeichnete den friedlichen Protest der ‚Arctic 30‘ als ‚einen Akt des Mitgefühls‘, zum Schutze der Arktis. Burma’s Oppostionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat der ‚Friedlichkeit unserer Aktivisten‘ applaudiert, während die indische Politikerin und Umweltaktivistin Maneka Gandhi ihre Regierung aufgerufen hat, die zu unterstützen, die die Erde verteidigen und nicht deren Zerstörer.


Nord- und Südamerika

In Brasilien hat jede politische Leitfigur die Forderung Ana Paula – mit 31 Jahren eine der Jüngsten der ‚Arctic 30‘ - zu befreien, unterstützt. In Argentinien hat der Senat seine Besorgnis über die ‚Arctic 30‘ ausgedrückt und die Stadträte von Buenos Aires und Mar del Plata, sowie 28 Parlamentsmitglieder haben Solidaritätserklärungen unterschrieben. Der Bürgermeister von Bogota, Kolumbien, und nicht weniger als 45 Stadträte haben öffentlich die Freilassung der ‚Arctic 30‘ gefordert.

In Mexiko haben Senatoren wie Angélica de la Peña und Alejandro Encina und Gerardo Flores sich der Bewegung angeschlossen, genauso wie der Präsident der PRD (Party oft he Democratic Revolution). Und während wir uns wünschen würden, dass die kanadische Regierung entschlossener für die Freilassung ihrer Bürger, Paul und Alexandre, auftritt, haben wir außerordentliche Unterstützung von der Vorsitzenden der Grünen in Kanada und Mitglied des kanadischen Parlaments, Elizabeth May, erhalten.


 

Ich könnte Ihnen eine noch weit längere Solidaritätsliste präsentieren: angefangen vom Bürgermeister von Neapel, über 50 Parlamentsmitglieder in der Türkei, weitere 60 Parlamentsmitglieder in Schweden bis hin zu dem wunderschönen Support von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. Irgendwie sollte ich das auch, da jeder, der uns unterstütz es verdient hat, laut genannt zu werden, wie auch die über 2 Millionen Menschen weltweit, die Protestmails an ihre russischen Botschaften gesendet haben (sollten Sie noch keine Protestmail gesendet haben, bitte tuen Sie es jetzt).

 

2 Millionen Menschen weltweit haben bereits an russische Botschaften geschrieben

 

Wenn jeder Politiker, der uns im Kampf um die Freilassung der ‚Arcitc 30‘ unterstützt sich genauso entschlossen mit dem Klimawandel beschäftigen würde, hätten wir eine wirklich gute Chance die Arktis vor einer Zerstörung zu bewahren, gegen welche unsere Kollegen friedlich protestiert haben. Erst mit so einer breiten Unterstützungskoaltion können wir die Energierevolution, die wir so dringend brauchen, implementieren, einen vollständigen Abholzungsstopp der Wälder erreichen, die Weltmeere beschützen, nachhaltige Landwirtschaft betreiben und die Welt zu dem besseren Ort machen, den die ‚Arcitc 30‘ gefordert haben.

www.schuetztdiearktis.at

 

Bis zu diesem Ziel liegen sicher noch einige hitzige politische Debatten vor uns. Ihre Zeit wird kommen. Jetzt bin ich erstmal dankbar, dass die ‚Arctic 30‘ viele gute Freunde in hohen politischen Positionen haben. Und für Ihre Unterstützung!

Obrigado. Gracias. Merci. Danke. Thank you. Bitte lassen Sie den Druck nicht abreißen bis die ‚Arctic 30‘ wieder dort sind wo sie hin gehören: Nach Hause zu ihren Familien.

 

 

Handeln auch Sie jetzt: Schreiben Sie eine Protestmail an die russische Botschaft und fordern Sie die Freilassung der 'Arctic 30'!