Unsere Schweizer Freunde haben sich nach der Katastrophe von Fukushima (wie auch Italien und Deutschland) für einen längerfristigen Atomausstieg ausgesprochen, was uns jubeln ließ. Anfang März 2012 entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass das AKW Mühleberg wegen offener Sicherheitsanfragen nur bis Sommer 2013 betrieben werden dürfe.

Jubel auch bei den AtomkraftgegnerInnen, die in einem gemeinsamen Menschenstrom gegen das AKW Mühleberg marschierten  – wie ihr im Video sehen könnt!

Nun legte gestern die Betreiberfirma BKW ein Konzept zur Instanderhaltung vor, indem sie das Urteil des Bundesgerichtes anficht. Sie wollen zwar die Energiewende mitgestalten, also auch auf erneuerbare Energien setzen, aber erst nach einer Abschaltung des AKW im Jahr 2022.  

Frischer Wind für Mühleberg, aber wo bleibt die Sonne? - fragen sich deshalb unsere Schweizer Greenpeace KollegInnen zu Recht und kritisieren diesen Vorschlag vehement. Selbst PolitikerInnen in Vorarlberg wollen Klage gegen das AKW Mühleberg erheben, welches seit 1971 am Netz ist. Liebe BKW, wir denken, das geht so nicht zusammen – lasst euren Worten Taten folgen, schaltet ab und lasst die Sonne für euch scheinen!