Viktor Orbán besucht Wien. Zeit für einen Greenpeace-Protest, um dem werten Staatsherren auszurichten, dass wir das überhaupt nicht gut finden, was er mit dem Atomkraftwerk seines Landes vor hat.

Dieses, anstatt es abzuschalten, und die notwendigen Lehren aus Fukushima zu ziehen, nämlich auszubauen! Das, obwohl Ungarn doch soo großes Potenzial hätte zur sauberen Energieversorgung mit Windkraft, Geothermie und Biomasse. Und das, obwohl bei den Stresstests zahlreiche Sicherheitsmängel im AKW Páks festgestellt worden sind.

Auch könnte man Viktor Orbán noch wegen vieler anderer Dinge kritisieren, all das was in Ungarn im Moment mehr als nur schief läuft - doch jetzt gehts uns vor allem darum, Bundeskanzler Werner Faymann und Außenminister Michael Spindelegger anzuspornen, gegen die geplante Laufzeitverlängerung und den Ausbau des ungarischen Atomkraftwerks Paks aufzutreten. 

Atomkraft - nein danke, werte Herren Spindelegger & Faymann, ist auch ganz leicht und angenehm kurz auf ungarisch auszusprechen: "Atomerö - nem köszönöm!"

Versuchen Sie´s doch bitteschön! - Kezét csókolom.