Gleich vorweg – ich bin stolz auf unsere Laufgruppe und das Freiwilligen-Team von Wien – neben den „flotten Sprotten“, „fidelen Makrelen“, „endorphinen Sardinen“, „intellektuellen Sardellen“, „echten Hechten“, „krassen Brassen“ und „flinken Flundern“ - gemeinsam sind wir nämlich persönliche Bestzeit gelaufen: 2 Stunden und 35 Minuten

 

Unterstützung der Fisch-Kampagne

Schnell sind dadurch Muskelkater und Blasen vergessen und auch die Vorbereitungszeit entlohnt, die vom Team Wien geleistet wurde. Allem voran aber stand die Entscheidung, beim diesjährigen Lauf die Fisch-Kampagne zu unterstützen, die nahezu druckfrisch den aktuellen Fisch-Ratgeber herausgebracht hatte.

Bewusster Fischkonsum

Diesen wollten wir ebenso unter die Menschen bringen, wie das Bewusstsein, wie wichtig es ist, bewusst Fisch zu konsumieren. Denn nicht nur um den Fisch in Europa ist es schlecht bestellt. Unsere Fische befinden sich in Seenot – und gleichzeitig mit ihnen auch die lokalen Fischer, die seit jeher ihren Lebensunterhalt für die ganze Familie aus dem Meer beziehen. Das gilt besonders für kleine Fischer aus Westafrika.

Diese Fischer müssen mit ihren Pirogen, ihren kleinen, wackeligen Booten, immer weiter und weiter hinaus aufs offene Meer – oft tagelang – um das bisschen an Fisch zu fangen, was noch übrig ist. Die Fischer setzen dabei ihr Leben aufs Spiel! Sie sind auf der Suche nach dem restlichen Fisch, übrig gelassen von den riesigen schwimmenden Fischfabriken aus Europa, die mit ihren Riesennetzen die westafrikanische Küste leerfischen.

Wir können aber Zeichen setzen und der europäischen Fischindustrie klar machen: Diese Plünderung wollen wir nicht, diesen Fisch wollen wir nicht! Und greifen kurzerhand zu nachhaltig gefangenem Fisch oder einheimischen Fischarten, wie Forelle, Saibling und Karpfen – aus Biozucht!

Laufend Fische retten“ – schrieben wir deshalb auf unser Banner - und uns ins Bewusstsein.