"Geraubter Fisch, geraubte Zukunft!"
... der aktuelle Greenpeace Kampagnenslogan zeichnet ein düsteres Bild der europäischen Fischereipolitik: Meeresfische galten lange Zeit als unerschöpfliches Gut. Heute sind in Europa fast 90 % des Speisefischbestandes überfischt, 50 % aller in Europa verkauften Fische werden nicht in Europa gefischt.
Die Flotten der industriellen Fischerei dringen von den leergefischten Küstenregionen in entferntere Gebiete und immer größere Tiefen vor. Agressive Fangmethoden wie die Grundschleppnetz-Fischerei zerstören den Meeresboden. Das Ausmaß der illegalen Piratenfischerei auf hoher See wächst.
Eine der Lieblingsdestinationen von Europas größer Fischereiflotte ist die Küste Westafrikas. Die EU ist vor langer Zeit mit afrikanischen Staaten Partnerschaften eingegangen, die ihnen den Zugang zu diesen lukrativen Fanggründen erlauben. Nach außen hin sieht das fair aus, die EU zahlt den afrikanischen Staaten Geld für ihre Ressourcen. Bei näherer Betrachtung stößt man auf eine andere, ungerechtere Wirklichkeit.
Wir fordern, dass...
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weltweit große Meeresschutzgebiete zur Regeneration der Artenvielfalt geschaffen werden,
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die europäische Fischereipolitik radikalen Änderungen unterzogen wird,
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nachhaltig gefangene Fischprodukte im heimischen Handel den Vorzug bekommen.