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Filmtage zum Recht auf Nahrung

HUNGER.MACHT.PROFITE.6

Newsartikel - 11 November, 2013
Die Filmtage „Hunger.Macht.Profite.“ zeigen von 6. bis 29. November 2013 zum 6. Mal kritische Filme über unser Agrar- und Ernährungssystem, die Ungerechtigkeiten und Profiteure sichtbar machen. Die Auswirkungen sind für alle klar zu sehen, die sehen wollen. Der Profit, der mit diesen Ungerechtigkeiten gemacht wird, ist versteckt.

 Die Filmtage zum Recht auf Nahrung machen Station an 16 Veranstaltungsorten in den folgenden 6 Bundesländern: Vorarlberg, NÖ, Wien, Kärnten, Steiermark und OÖ. Insgesamt wird es 28 Filmvorführungen mit 3 Filmbrunchs und einer Sneak Preview geben. Zur Auswahl stehen dieses Jahr 13 Filme; über 60 ImpulsgeberInnen bereichern die Filmgespräche.

Menschenrecht auf Nahrung

"Aus Essen lässt sich reichlich Profit schlagen - die Zocker an den Rohstoffbörsen werden immer erfinderischer. Sie treiben für ihren Profit die Nahrungsmittelpreise drastisch in die Höhe und damit Menschen in den Hunger. Gleichzeitig verschärft sich der Preiskampf im Lebensmittelhandel und der Druck auf die ArbeiterInnen steigt.
Agrartreibstoffe oder der Handel mit Emissionszertifikaten verursachen Land Grabbing und damit satte Profite für wenige und leere Mägen für viele. Millionen Menschen leiden an chronischem Hunger. Ihr verbrieftes Menschenrecht auf Nahrung wird täglich verletzt", so die VeranstalterInnen.

Film-Beiträge

Im Filmprogramm sind dieses Jahr drei Österreich-Premieren: Die niederländische Produktion "The Food Speculator", in der sich der Regisseur selbst in die Rolle eines Lebensmittelspekulanten begibt, "Eine Handvoll Zukunft" und "Die Strategie der krummen Gurken", die sich beide mit Projekten der solidarischen Landwirtschaft in der Schweiz und in Deutschland beschäftigen. Die Filme "Land Rush" und "The Carbon Rush" zeigen die Auswirkungen von Agrargroßprojekten und Emissionshandel auf Ackerland im globalen Süden. "Kleine Bauern - Große Bosse" thematisiert den scheinbar unausweichlichen Strukturwandel in der europäischen Landwirtschaft, "Nicht gut genug" und "Essen im Eimer" beleuchten die Folgen des strukturell Überfluss produzierenden Agrarsystems und zunehmender Lebensmittelverschwendung.

Ansehen - mitreden - aktiv werden

"Unsere Aufgabe ist es, die Strukturen offen zu legen und die Profiteure vor den Vorhang zu holen. Wir müssen überlegen, wie jeder und jede Einzelne von uns am System beteiligt ist und wie wir es verändern können. Dafür braucht es viele Menschen in einer starken Bewegung.
Die Bewegung für ein anderes Agrar- und Ernährungssystem wird stärker. Sehen Sie sich die Filme an, reden Sie mit, bilden Sie sich eine Meinung, erzählen Sie weiter, was Sie gehört und gesehen haben, verändern Sie die Welt zum Besseren. Gemeinsam werden wir es schaffen, dass niemand mehr mit dem Hunger anderer Profit macht", so die VeranstalterInnen.

„Hunger.Macht.Profite.6“ wird veranstaltet von FIAN Österreich, Attac Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria und normale.at

Das Programm ist abrufbar unter http://www.HungerMachtProfite.at

Quelle: Attac

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