Weihnachtsduft in jedem Raum?

Vorsicht bei künstlichen Düften

Newsartikel - 3 Dezember, 2013
In der finsteren Jahreszeit sorgen Kerzen und Öle zuhause für behagliche Stimmung. Sprays und automatische Lufterfrischer haben es längst vom WC ins Wohnzimmer geschafft. Der Markt floriert: 50 Millionen Euro geben die ÖsterreicherInnen jährlich für Duftprodukte aus. "die umweltberatung" empfiehlt, so wenig künstliche Duftstoffe wie möglich zu verwenden.

Bienenwachskerzen

Duftkerzen, Sprays, elektrische, automatische Lufterfrischer oder Duftstäbchen – künstliche Raumbeduftung ist in ca. der Hälfte aller österreichischen Haushalte zu finden. „Die andere Hälfte verzichtet auf Raumbeduftung, und das ist gut so. Denn Duftstoffe können Auslöser für Allergien sein. Mindestens zwei Prozent der Kinder reagieren laut Bundesinstitut für Risikobewertung auf Duftstoffe mit Juckreiz und Hautausschlägen“, warnt Mag.a Andrea Husnik, Reinigungsexpertin von "die umweltberatung".

Ständig Düften ausgesetzt zu sein, kann zum Beispiel Symptome die Heuschnupfen ähneln verursachen und zu Stressreaktionen mit körperlichen Folgen führen - besonders bei Kindern.

Allergieauslöser für große und kleine Räume

Der Trend geht in Richtung Duftkerzen und Sprays, die händisch versprüht werden. Auch „small space“ Produkte sind ein Renner: Autos, Kühlschränke, Schränke und sogar Mistkübel bekommen die zur Jahreszeit passende Duftnote verpasst.

Natürliche Düfte für gute Stimmung

"die umweltberatung" empfiehlt:

  • Statt Duftkerzen besser Kerzen aus 100 % Bienenwachs anzünden!
  • Orangenscheiben mit Nelkenröschen oder einfach Mandarinenschalen auf der Heizung verbreiten herrlichen Duft.
  • ätherisches Öl aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft auf Bimsstein oder auf kleine, offenporige Gipssteine träufeln
  • Luftverbesserer, Duftkerzen und Raumsprays besser in den Regalen stehen lassen

Folder "Duftstoffe"

Rund 2.500 Chemikalien werden als Duftstoffe eingesetzt. Hersteller müssen Duftstoffe mit Begriffen wie Duftstoff, Fragrance oder Parfum kennzeichnen. Für 26 besonders allergieauslösende Chemikalien darf auf der Verpackung nicht die Sammelbezeichnung Parfum verwendet werden - sie müssen namentlich deklariert sein, wenn sie in einer bestimmten Konzentration vorliegen. "die umweltberatung" hat diese Duftstoffe in einem Folder aufgelistet:

  • Link zum Download: Folder "Düfte, die unter die Haut gehen"

Quelle: umweltberatung

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