|
Fettgedruckte Werte sind besonders besorgniserregend
Alkylphenole werden regelmäßig in Flüssen, Seen und im Meerwasser nachgewiesen, ebenso wie in Klärschlamm, der oft auf Felder ausgebracht wird. Auch in Hausstaub und Regenwasser wurden sie nachgewiesen.
BPA (Bisphenol-A ) zählt zu den weltweit meistverwendeten Chemikalien , es wird in der Kunststoffproduktion z.B. für Polycarbonate und als Antioxidans undfür Epoxidharze verwendet . Es steckt in unterschiedlichsten Produkten wie CDs und Baby-Trinkflaschen, in Handys und Lebensmittel-Verpackungen, u.v.a.m. BPA wurde von der EU als reproduktions-toxisch eingestuft, seine Abbauprodukte haben östrogenartige Auswirkungen. Aktuelle Forschungsberichte beschreiben nicht nur Veränderungen bei Fischen und Säugetieren, sondern auch Störungen des menschlichen Immunsystems, der Fortpflanzungsfähigkeit und der enzymatischen Abläufe.
NP (Nonylphenol-Ethoxylate) werden als Antioxidantien in Kunststoffen und in Reinigungsmitteln verwendet. Auch in Textil- und Teppichreinigern, in Körperpflegeprodukten, Klebstoffen, Lösungsmitteln und Pestiziden findet sich diese Stoffgruppe. NP haben hormonelle Wirkungen und sind gewässergiftig.
Alkylphenole wurden in der Plazenta und in Nabelschur-Blut gefunden, und Nonylphenol in Muttermilch nachgewiesen. Es wurden DNA-Schädigungen beim Menschen festgestellt.
Quellen: Greenpeace
|