Akylphenole

Newsartikel - 16 November, 2005
Alkylphenole in Babyprodukten

Produkt 
gekauft bei: 
Bis-phenol-A 
Nonyl-phenol 
 
 
mg/kg 
mg/kg 
Wickelauflage 
Leiner 
37,0 
490 
Puppe "Baby Chou Chou" 
Interspar 
0,3 
1.200 
Puppe "Emily Erdbeer”  
Gerngross 
0,5 
580 
Puppe "Disney Princess” 
Gerngross 
92,0 
460 
Hüpfball 
Toys´R´Us 
200,0 
710 
Schnappi das kleine Krokodil 
Interspar 
2,0 
1.500 
Regenschutz für Kinderwägen 
Lutz 
190,0 
480 

Fettgedruckte Werte sind besonders besorgniser­regend

Alkylphenole werden regelmäßig in Flüssen, Seen und im Meerwasser nachgewiesen, ebenso wie in Klärschlamm, der oft auf Felder ausgebracht wird. Auch in Hausstaub und Regenwasser  wurden sie nachgewiesen.

BPA (Bisphenol-A ) zählt zu den weltweit meistverwendeten Chemikalien , es wird in der Kunststoffproduktion z.B. für Polycarbonate und als Antioxidans undfür Epoxidharze verwendet . Es steckt in unterschiedlichsten Produkten wie CDs und Baby-Trinkflaschen, in Handys und Lebensmittel-Verpackungen, u.v.a.m.
BPA wurde von der EU als reproduktions-toxisch eingestuft, seine Abbauprodukte haben östrogenartige Auswirkungen. Aktuelle Forschungsberichte beschreiben nicht nur Veränderungen bei Fischen und Säugetieren, sondern auch Störungen des menschlichen Immunsystems, der Fortpflanzungsfähigkeit und der enzymatischen Abläufe.

NP (Nonylphenol-Ethoxylate) werden als Antioxidantien in Kunststoffen und in Reinigungsmitteln verwendet. Auch in Textil- und Teppichreinigern, in Körperpflegeprodukten, Klebstoffen, Lösungsmitteln und Pestiziden findet sich diese Stoffgruppe. NP haben hormonelle Wirkungen und sind gewässergiftig.

Alkylphenole wurden in der Plazenta und in Nabelschur-Blut gefunden, und Nonylphenol in Muttermilch nachgewiesen. Es wurden DNA-Schädigungen beim Menschen festgestellt.

Quellen: Greenpeace 

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