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Lkw-Transport

Reformbedarf für Österreichs Lkw-Maut

Infoseite - 23 Jänner, 2013
Nur etwa die Hälfte der Kosten, die der Lkw-Verkehr verursacht, wird von ihm selbst finanziert. Für den Rest muss die Allgemeinheit aufkommen.

Der Lkw-Verkehr nimmt stark zu

Die fehlende Kostengerechtigkeit ist die wichtigste Ursache dieser Entwicklung. Der Straßengüterverkehr hat in Österreich zwischen den Jahren 2001 und 2010 trotz Wirtschaftskrise um rund 16 Prozent auf 36 Milliarden Tonnenkilometer zugenommen. Laut Verkehrsprognosen wächst die Lkw-Verkehrsleistung bis zum Jahr 2025 um voraussichtlich weitere 42 Prozent.

Steigende Umweltbelastung

Dieses massive Wachstum des Lkw-Verkehrs bedeutet nicht nur mehr Lärm, weniger Verkehrssicherheit und hohe Abnutzung der Straßen. Auch die Umwelt wird durch mehr Schadstoffe erheblich belastet. Die CO2-Emissionen des Lkw-Verkehrs in Österreich haben sich seit dem Jahr 1990 auf rund sieben Millionen Tonnen im Jahr 2010 mehr als verdoppelt.

Flächendeckende Lkw-Maut bremst Zunahme des Lkw-Verkehrs

Dabei ist die Verringerung der CO2-Emissionen um 60 Prozent bis 2050 das Ziel der EU. Die Ausweitung der Lkw-Maut ist ein wichtiger Schritt, um das Wachstum des Schwerverkehrs zu bremsen. Damit wird nicht nur die Verschmutzung gestoppt, sondern zusätzliche Einnahmen von 500 Millionen Euro pro Jahr gewonnen.

Deshalb fordert der VCÖ eine flächendeckende Lkw-Maut auf allen Straßen.

Weitere Informationen zu folgenden Bereichen:

  • Kosten
  • Maut im Ländervergleich
  • Vorteile der Lkw-Maut

bei den Links auf der rechten Seite

Quelle: VCÖ

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