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Verkehrslärm

Wie es in Österreich mit dem Verkehrslärm aussieht

Infoseite - 23 Jänner, 2013

Fast ein Drittel der ÖsterreicherInnen fühlt sich durch Lärm gestört. Es ist hier jedoch zu vermuten, dass es eine hohe "Dunkelziffer" gibt: Lärm kann bewusst ausgeblendet werden, trotzdem wird er unterbewusst wahrgenommen und kann krank machen. Je weniger man sich mit dem umgebenden Lärm bewusst auseinandersetzt, desto wahrscheinlicher schätzt man den Lärm auch als "nicht störend" ein.

Rund drei Viertel der ÖsterreicherInnen, die sich durch Lärm belästigt fühlen, nennen den Verkehr als Ursache des Lärms. PKW und LKW produzieren Lärm durch den Antrieb und die Reibung der Reifen auf der Fahrbahn. Gebäudefassaden in der Stadt und die Berge in alpinen Gebieten reflektieren den Schall, der auf der Straße entsteht.

Aufteilung der Lärmstörung auf die Verursachergruppen.

Einfluss der Geschwindigkeit auf die Lärmemissionen.

Die Kosten für Lärmbekämpfung sind in den letzten acht Jahren explosionsartig gestiegen. Die Symptome (Verkehrslärm) werden reduziert, das Grundproblem (Verkehrslawinen) bleibt dabei aber bestehen. Andere Probleme, wie die Feinstaubbelastung, werden durch Lärmreduktions-Maßnahmen nicht veringert.

Verkehrslärm unterliegt in Österreich einem Kompetenzwirrwarr. Bund und Länder sind gleichzeitig zuständig, die Kompetenzen sind oftmals nicht klar abgegrenzt. So finden sich zahlreiche Bestimmungen zu Lärm in österreichischen Gesetzestexten. Das hat zur Folge, dass dringende Maßnahmen nicht durchgeführt werden, da sich die zuständigen Behörden oder Landeshauptleute durch gesetzliche Lücken vor ihren Pflichten drücken können.

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