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Bio

Was bedeutet bio eigentlich?

Infoseite - 23 Jänner, 2013
Bio-Bauern- und Bäuerinnen setzen sich für den Schutz des natürlichen Gleichgewichts ein.

Die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt wird durch aktive Förderung der natürlichen Feinde der Schädlinge verbessert. Der Bildung von Bodenerosion wird durch Mischkulturen entgegengewirkt, Jahreszeitenwechsel werden ebenso wie regionale geografische Eigenheiten berücksichtigt. Das Wachstum wird ausschließlich mit organischen und natürlichen mineralischen Stoffen unterstützt, synthetische Substanzen werden nicht eingesetzt. In der Bio-Landwirtschaft werden weder Pestizide und schon gar keine gentechnisch manipulierten Pflanzen eingesetzt.

Auch bei Energie- und Ressourcenverbrauch schneiden biologisch geführte Bauernhöfe deutlich besser ab. Neben den vielen ökologischen Vorteilen sind die Tierhaltungsstandards auf Bio-Bauernhöfen am höchsten. Die vorbeugende Verabreichung von Medikamenten, eine in der konventionellen Landwirtschaft gängige Praxis, ist in der Bio-Landwirtschaft verboten.

Weitere Infos über folgende Themen finden Sie bei den Links auf der rechten Seite:

  • Vorschriften: Welche Richtlinien erfüllt werden müssen.
  • Gesundheitliche Vorzüge: Welche gesundheitlichen Vorzüge biologische Lebensmittel haben.
  • Wie bio erkennen? Wie man auf den ersten Blick biologische Lebensmittel erkennt.
  • Handelsmarken: Welche Handelsmarken sind tatsächlich bio?
  • Verwechslungsgefahr: Mit diesen Logos oder Bezeichnungen wird bio manchmal verwechselt

Öko-Stolpersteine

In den Bio-Richtlinien sind zwar strenge Herstellungs- und Verarbeitungskriterien vorgeschrieben, eine Regelung zur Unterbindung unnötiger Transporte und Verpackungen und eine Förderung von pflanzlichen gegenüber den ressourcenaufwändiger zu produzierenden tierischen Produkten gibt es zurzeit nicht.

Durch die umweltschonende Herstellung ist der Kauf biologischer Produkte grundsätzlich ein aktiver Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz. Dieser Bonus kann jedoch sehr schnell zunichte gemacht werden, wenn

  • vorwiegend tierische,
  • aufwändig verarbeitete,
  • unnötig verpackte und/oder
  • klimaschädlich transportierte Produkte gekauft werden.

Wer ausschließlich zu Fleisch greift, zu Fertigprodukten, zu mit dem Flugzeug transportiertem Bio-Obst und -Gemüse, das gerade bei uns keine Saison hat, oder sich für Produkte entscheidet, die ohne ersichtlichen Grund mehrfach verpackt sind, nimmt automatisch die damit verbundenen negativen ökologischen Folgen in Kauf.

Auch beim Transport der Produkte nach Hause kann viel falsch gemacht werden. Wer es ernst meint, fährt in den Bioladen oder zum Supermarkt nicht mit dem Auto, sondern geht zu Fuss, fährt mit dem Fahrrad oder mit Öffentlichen Verkehrsmitteln.

Eine gute Alternative, vor allem auch in ländlichen Gebieten, sind Bio-Hauszusteller, die regional erzeugte Bio-Lebensmittel bis vor die Haustür liefern.

Link-Tipp:

  • Infoblatt "Bio ist besser" auf der Webseite von "die umweltberatung"

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