Fisch + Meeresfrüchte

Fische in Seenot

Infoseite - 23 Jänner, 2013

Eine verantwortungsvolle Fischerei darf weder zu einer Überfischung von Fischbeständen noch zu einer Zerstörung von Lebensräumen in unseren Meeren führen. Die derzeitigen Fischfangmethoden führen dazu, dass in vielen Ländern den Menschen die Lebensgrundlage entzogen wird.

Die momentane Situation sieht allerdings ganz anders aus: Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO gelten 85 Prozent der wirtschaftlich wichtigen Fischbestände als überfischt, erschöpft oder bis an die Grenze genutzt.

Wissenschaftler warnen, dass große Raubfische wie Tunfisch, Schwertfisch oder Dorsch bereist bis zu 90 Prozent abgefischt wurden. Sie sagen einen Kollaps der meisten kommerziellen Fischereien bis zum Jahr 2048 voraus. Die Überfischung gilt neben dem Klimawandel heute als die größte Einzelgefahr für das Leben im Meer.

Erst wenige VerbraucherInnen sind informiert, dass viele Fischarten bedroht sind und berücksichtigen dies beim Fischeinkauf. Dabei ist die Lösung der Krise einfach: Es muss seltener und bewusster Fisch konsumiert werden. Greenpeace fordert, dass nur mehr 

  • bestimmte Fischarten
  • aus klar definierten Fanggebieten
  • mit schonenden Fangmethoden

aus dem Meer geholt werden. Dazu sind ein nachhaltiges Fischereimanagement und großflächige Schutzgebiete nötig.

VerbraucherInnen können den Schutz der Meere unterstützen, indem sie beim Einkauf Fisch aus nachhaltiger Fischerei fordern und nicht-nachhaltige Fischprodukte meiden. Um im Supermarkt die richtige Wahl zu treffen, findest du hier die nötigen Informationen:

Quelle: Greenpeace

marktcheck.at Einkaufstipps Fisch

Unser Video geht der Frage nach, welche Arten besonders bedroht sind und welche man guten Gewissens essen kann.

Themen
Tags