Welche Schadstoffe enthält Fisch?

Stoffe mit Nebenwirkungen

Infoseite - 23 Jänner, 2013
Fisch kommt scheinbar aus den unendlichen Weiten der Weltmeere. Doch die Idylle trügt: Meeresfisch und andere Meeresfrüchte sind oftmals mit Rückständen aus Industrie und Landwirtschaft belastet.

Quecksilber

Schwermetalle wie Quecksilber lagern sich besonders im Gewebe von fettreichen Fischarten und in Raubfischen ab.

Weitere Schadstoffe

In manchen Fischarten sind Dioxine oder Pflanzen­schutz­mittel zu finden.

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Fisch häufig verunreinigt

Die "Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit" (AGES) warnt: "Infolge der Verunreinigung der Meere ist der Fisch mehr oder weniger stark mit Quecksilber kontaminiert." Und weiter: "Fettreiche Fischarten bzw. insbesondere Raubfischarten wie Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt oder Hecht enthalten höhere Konzentrationen an Methylquecksilber, da diese Verbindung fettlöslich ist und sich im Fettgewebe anreichern kann. Auch das Alter der Fische spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle, so dass für die Herstellung von Fischkonserven nur mehr jüngere Fische eingesetzt werden. [...] Wegen der Toxizität von Methylquecksilber wird zur Verminderung dieses potentiellen Gesundheitsrisikos schwangeren und stillenden Frauen empfohlen, weniger kontaminierte Fischarten auszuwählen und den Konsum fettreicher Fische einzuschränken."

Besonders vorsichtig sollte man bei großen Raubfischarten wie Lachs, Tunfisch, Marlin und Schwertfisch sein, da diese oft hohe Konzentrationen an persistenten organischen Schadstoffen (POPs) v.a. Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Dioxine, sowie Schwermetalle wie Quecksilber enthalten. Babys und Kinder reagieren besonders empfindlich auf diese giftigen Substanzen. Nachzulesen in einem Report von Greenpeace UK.

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