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Fleischloses Essen

Die Vielfalt der Natur kosten

Infoseite - 23 Jänner, 2013
Etwa zwei bis drei Prozent der österreichischen Bevölkerung haben sich mittlerweile der vege­tarischen (fleischlosen) Ernährungsweise verschrieben - mit stark wachsender Tendenz.

Die Gründe hierfür liegen auf der Hand:

um nur einige zu nennen. Neben Tierschutz gibt es auch ökologische Gründe, denn gemäß KlimaexpertInnen verursacht der Fleischproduktionszyklus 18% der globalen Treibhausgasemissionen und damit mehr als der gesamte Verkehrssektor.  

Ursache ist, dass sich in den vergangenen 50 Jahren die globale Produktion von Fleisch von 44 auf 211 Mio. Tonnen pro Jahr fast verfünffacht hat.

Die AmerikanerInnen führen beim Fleischverbrauch mit 123 kg pro Kopf und Jahr, aber auch in Österreich ist der Verbrauch von 35 kg im Jahr 1949 auf 102 kg im Jahr 2000 gestiegen. In Indonesien liegt er im Vergleich bei 2 kg.

Weltweit leben etwa doppelt so viele Schlachttiere wie Menschen: Etwa eine Milliarde Schweine, 1,3 Mrd. Rinder, 1,8 Mrd. Schafe und Ziegen und 13,5 Mrd. Hühner. Im Jahr 1998 wurden insgesamt 43,2 Mrd. Tiere für menschliche Ernährungszwecke geschlachtet.

Ein Großteil der Bevölkerung kennt die Unterschiede der der verschiedenen fleischlosen (vegetarisch, vegan, etc.) Ernährungsformen gar nicht. Vielfach sind VegetarierInnen sogar als "KörndlfresserInnen" verschrien, die vegetarische Ernährungsweise gilt als ungesund. Dabei gibt es zahlreiche Vorteile Fleisch wegzulassen bzw. den Fleischkonsum zu reduzieren.

Immer mehr vegetarische Lokale sowie die Fülle an Kochbüchern am Markt zeigen die vielen Möglich­keiten, wie wir uns auch ohne Fleisch gesund, schmack­haft und abwechslungsreich ernähren können. Seitan, Tofu, Quorn, und Tempeh sind hoch­wertige Alternativen zu Fleisch. Fleischloses Essen hat nichts mit Genussverlust zu tun. Die Bereitschaft Neues auszuprobieren und alte Gewohnheiten zu hinterfragen führen Interes­sierte häufig zu überraschend leckeren Gaumenfreuden.

Selbst jene, die nicht ganz auf Fleisch verzichten wollen, gewinnen durch den bevorzugten Konsum von pflanzliche Produkten und Halbierung des Fleischverbrauchs eine neue lukullischen Vielfalt, die gleichzeitig ein aktiven Beitrag zum Klimaschutz darstellt.

Quelle: Vier Pfoten

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