Sonnenschutz

Tipps für den Schutz gegen die Sonne

Infoseite - 23 Jänner, 2013
Im Folgenden haben wir einige, wertvollte Tipps zum Thema Sonnenschutz für dich zusammengefasst:
  • Die gesundheitsfördernde Wirkung (Bildung von Vitamin D) der Sonnenstrahlen ist bereits mit ein paar Minuten täglich im Freien erfüllt, ein ausgiebiges Sonnenbad ist daher gesundheitlich nicht notwendig.
  • Sonnenbrände und zu intensive Sonnenbestrahlung sollten generell vermieden werden. Die Haut wird durch jeden Sonnenbrand nachhaltig geschädigt. Während unseres Lebens werden die Schäden in der Erbsubstanz der Haut gesammelt. So gesehen "vergisst" die Haut keinen Sonnenbrand.
  • ÄrztInnen empfehlen daher nicht mehr als 50 Sonnenbäder pro Jahr inklusive Solariumbesuche. Bei diesen sollte eine Hautrötung gerade noch nicht auftreten. Die WHO rät vom Solariumbesuch von Menschen unter 18 Jahren generell ab, da gerade junge Haut von den UV-Strahlen nachhaltig geschädigt wird.
  • Im Urlaub sollte die Haut langsam an die Sonne gewöhnt werden. Verbringe die ersten Tage lieber mit hohem Lichtschutzfaktor im Schatten. Auch unter dem Sonnenschirm oder einem bedeckten Himmel dringt der Großteil der UV-Strahlen an die Haut vor.
  • Die UV-Strahlung wird durch Aufenthalt am Wasser sowie in alpinen Regionen verstärkt.
  • Bei Sonnencremes mit chemischen Lichtschutzfaktor dauert es eine Weile bis sie ihre volle Schutzwirkung entfalten. Trage sie daher bereits eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien auf. Eine sofortige Wirkung haben welche mit mineralischem Lichtschutzfaktor.
  • Mache es im Urlaub den Menschen in südlichen Ländern nach. Während der Siesta von 11 bis 15 Uhr ist die UV-Strahlung am höchsten. Verbringe diese Zeit nicht in der prallen Sonne.
  • Die Dauer des Aufenthalts im Freien sollte sich nach dem individuellen Hauttyp richten. Zur Sicherheit sollten nur etwa 60% der berechneten Gesamtschutzzeit ausgenutzt werden.
  • Durch Schwitzen, Wasser- und Körperkontakt kann die Schutzwirkung der Sonnenkosmetika verloren gehen.
  • Wiederholtes Eincremen bringt - nach Ablauf der maximalen Schutzzeit (Eigenschutz der Haut x Lichtschutzfaktor) - jedoch keinen zusätzlichen UV-Schutz.
  • Bedecke deinen Kopf und verwende eine Sonnenbrille mit Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen für deine Augen.
  • Achte besonders auf den Schutz empfindlicher Körperstellen. Besonders sonnenbrandgefährdete Stellen sind Kopfhaut, Stirn, Nase, Ohren, Lippen, Kinn, Schultern und Fußrücken.
  • Eine Hilfe, um bei der Planung von Aktivitäten im Freien die Intensität der schädlichen UV-Strahlung berücksichtigen zu können, bietet der globale UV-Index. Er zeigt in einer Vorhersage-Karte an wie stark die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung ist und welche Schutzmaßnahmen angebracht sind:
  • Selbstbräuner führen zu keinem UV-Schutz der Haut. Sie muss genauso geschützt werden wie ungebräunte Haut.
  • Neugeborene und Säuglinge haben eine besonders empfindliche Haut, die generell nicht der direkten Sonne ausgesetzt. Wenn doch, unbedingt auch auf entsprechende Kleidung wählen.
  • Bei Kindern und sehr hellhäutigen Menschen ist auf die "3-H-Regel" zu achten: Sie sollten nie ohne Hut, Hemd und Hose in die Sonne gehen.
  • Vorsicht ist bei Parfums, Deodorants und parfumierter Kosmetik während des Sonnenbades angebracht. Sie können Flecken auf der Haut hervorrufen.
  • Achtung bei der Einnahme von Medikamenten. Manche können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Erkundige dich bei ÄrztInnen und ApothekerInnen.
  • Vermeide Sonnenschutzmittel mit in der marktcheck.at Datenbank als "Rot" (Ungenügend) bewerteten Inhaltsstoffen. Menschen mit sensibler Haut reagieren trotz richtiger Dosierung der Sonnenstrahlung auf bedenkliche chemische Substanzen mit Hautausschlag, Juckreiz oder noch schlimmeren Reaktionen.

TIPPs von Greenpeace:

  • Vermeide Sonnenschutzmittel bei denen Nanotechnologie zum Einsatz gekommen ist. Die Auswirkungen dieser Risikotechnologie sind weitgehend unerforscht.
  • Die Sonnenkosmetik-Produkte in der marktcheck.at Datenbank sind nach ökologischen Kriterien und nach Tierschutzaspekten bewertet und bieten eine gute Orienteriung beim Einkauf.

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