Berlakovich-Versagen: Österreich stimmt für Bienenkiller

Viele der EU-Mitgliedsstaaten haben den Vorschlag der EU-Kommission unterstützt, drei Pestizide vorübergehend zu verbieten. Doch die nötige, qualifizierte Mehrheit für ein Verabschieden des Verbotes wurde nicht erreicht - weil u.a. auch Österreich gegen den Vorschlag stimmte.

Protestiere mit uns gegen die inakzeptable Position Österreichs

Eine klare Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten hat den Vorschlag der EU-Kommission, drei Pestizide vorübergehend zu verbieten, unterstützt. Eine nötige qualifizierte Mehrheit für ein Verabschieden des Verbotes wurde aber nicht erreicht – unter anderem deshalb, weil auch Österreich gegen den Vorschlag stimmte. Die Abstimmung betraf drei Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide, die von den Agrochemie-Konzernen Bayer und Syngenta hergestellt werden und deren Gefährlichkeit für Bienen wissenschaftlich erwiesen ist. Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten haben sich deshalb vor dem Landwirtschaftsministerium eingefunden, um spontan gegen die inakzeptable Position Österreichs bei der EU-Abstimmung zu protestieren.

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