Regenwaldzerstörung für Belo Monte Damm

Der „Belo Monte“-Staudamm soll mit einer Leistungskapazität von 11.233 Megawatt das drittgrößte Staudammprojekt der Welt werden, hinter dem Drei-Schluchten-Staudamm in China und dem Itaipú-Werk an der Grenze Brasiliens und Paraquay. Mehr als 500 Quadratkilometer Fläche werden dabei überflutet, 30.000 indigene Menschen umgesiedelt und rund 200 Millionen Kubikmeter Erde ausgehoben. Die Regierung von Dilma Rousseff hält trotz zahlreicher weltweiter Proteste an dem umstrittenen Projekt fest.

Die Andritz AG ist einer der weltweit führenden Konzerne für Wasserkraftwerke und die Zellstoff- und Papierindustrie. Während das österreichische Unternehmen als wirtschaftlich äußerst erfolgreich und als eines der Vorzeigeunternehmen an der Börse gilt, steht der Name „Andritz“ in den letzten Jahren international für Umweltzerstörung und soziale Verelendung. Die österreichische Andritz AG erhielt 2011 den Auftrag zur technischen Ausstattung für das Staudammprojekt vom Konsortialführer Norte Energie SA.

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