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Cloud Computing Report 2011

Publikation - 21 April, 2011
Der Report „How dirty is your data?“ bewertet die 10 weltweit führenden Cloud Computing Anbieter hinsichtlich deren Transparenz zum Energieverbrauch ihrer Rechenzentren, den Standortentscheidungen für ihre Infrastruktur sowie ihren Strategien zur Verringerung von Strom aus fossilen oder nuklearen Energieträgern.

Von den 10 untersuchten Unternehmen, hat Akamai, ein globales Verteilungsnetzwerk für Web-Inhalte, die beste Beurteilung für Transparenz erhalten. Yahoo! hat die beste Strategie für Standortentscheidungen; IBM und Google haben insgesamt die besten Ansätze zur Verringerung ihres Strombedarfs aus fossilen und nuklearen Energieträgern. Amazon, Apple, Facebook, HP, Microsoft und Twitter fallen jedoch in einer oder mehreren Kategorien durch.

Unter Cloud Computing versteht man Anwendung, die nicht mehr am lokalen Rechner, sondern ins Internet ausgelagert werden. Bereits jetzt benötigen Rechenzenten 1,5 - 2% des weltweiten Stromverbrauchs. Die steigende Beliebtheit von Cloud Computing mit einer Wachstumsrate von jährlich 12% führt zu einem enormen Anstieg des Strombedarfs in Rechenzentren.

Der Greenpeace Report zeigt, dass die Branche keine ausreichenden Informationen über ihre Energienutzung und die damit zusammenhängenden Treibhausgasemissionen veröffentlicht. Weiters wird kritisiert, dass die IT-Industrie zwar deutliche Fortschritte bei der Konstruktion energieeffizienzer Rechenzentren macht, doch die große Bedeutung von Erneuerbarenen Energien als wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für die Standorte für neue Rechenzentren wird von den meisten IT-Anbietern ignoriert. Der Report macht auch auf die fehlende Transparenz der Energienutzung der Unternehmen aufmerksam.

„Die mangelnde Transparenz der IT-Unternehmen verdeckt, dass Hi-Tech-Rechenzentren mit Strom aus der Steinzeit der Energieproduktion betrieben wird. Wir sind davon überzeugt, dass niemand durch seine Statusmeldungen auf Facebook oder durch das Hochladen seiner Bilder auf Facebook zu giftiger Kohlenasche, dem Klimawandel, oder zukünftige Fukushimas beitragen möchte. Daher fordern wir von diesen Unternehmen, eine zentrale Rolle beim Umstieg auf Erneuerbare Energiequellen zu einzunehmen“, sagt Claudia Sprinz von Greenpeace.

 

Download des Reports

konsum_CloudComputing_201104