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EU-Studie: energy [r]evolution

Publikation - 15 Juni, 2010
Greenpeace hat ein weltweites Szenario entwickelt, das verdeutlicht, wie ein Umstieg auf Erneuerbare Energien funktionieren kann.

Die Ergebnisse belegen klar, dass es nicht nur technisch möglich wäre, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Während Öl, Gas, Kohle und Uran nämlich immer teurer werden, werden Wind und Sonnenenergie wohl auch in Zukunft kostenlos zur Verfügung stehen.

Das Grundprinzip des Greenpeace-Szenarios besteht aus einem starken Ankurbeln von Erneuerbaren Energien kombiniert mit dem Ausschöpfen aller denkbaren Energiespar-Maßnahmen. Dadurch könnten die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 gleich um sechzig Prozent verringert und weltweit rund 13.500 Milliarden Euro an Energiekosten eingespart werden. Eine Energiewende wäre also nicht nur machbar, sie würde auch noch sehr viel Geld einsparen.

Dafür müssten nun aber hohe Summen in Energiespar-Maßnahmen und in den Ausbau von Erneuerbaren Energien gesteckt werden. Nicht nur für die Umwelt würde sich das auszahlen, da man so gleichzeitig auch zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen könnte. Ein weiterer Vorteil wäre zudem, sich von der Abhängigkeit von Energie-Importen befreien zu können, um beispielsweise nicht mehr mit Lieferstopps erpresst zu werden.

Für Maßnahmen in Österreich haben wir zusätzlich auch eine eigene Studie veröffentlicht.

Download der Studie (Englisch):

klima_EU_EnergyRevolution_2010

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