Nanoratgeber 2011

Sonnenschutz geht unter die Haut

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Publikation - 8 Juli, 2011
Primäre Aufgabe von Sonnencremen ist der Schutz gegen die schädlichen UV-Strahlen. Dieser wird in Sonnencremen entweder durch chemische oder mineralische Stoffe (Nano-Titandioxid oder Nano-Zinkoxid) erzielt.

Klingt zumindest teilweise natürlich und ungefährlich. Doch der Teufel steckt im kleinsten Detail. Denn während bereits allgemein bekannt ist, dass chemische Stoffe auch Nebenwirkungen haben, sind die Folgen des Gebrauchs von Mineralien in Nanogröße noch gar nicht erforscht.

Welche Auswirkungen der Einsatz von Nano-Titandioxid auf Kinderhaut oder auf die Haut von SeniorInnen hat, ist völlig unbekannt. Ebenso, ob Nanopartikel nicht über kleine Risse in der Haut eindringen können. Derzeit führen die großen Konzerne mit uns KonsumentInnen, also ohne unser Wissen, Langzeitversuche durch und verdienen damit auch noch Geld.

Damit muss endlich Schluss sein!

 

Was kann ich tun?

Laden Sie sich den Ratgeber herunter und informieren Sie sich, welche Sonnencreme unbedenklich ist. Ebenso finden Sie darin einige allgemeine Tipps zum Thema Sonnenschutz.

Nützen Sie die Möglichkeit, sich für eine klarere Risikoforschung im Bereich Nanotechnologie einzusetzen und von Ihrer Stimme als KonsumentIn Gebrauch zu machen - unterstützen Sie unseren Protest.

In ersten Stellungnahmen verstecken sich die meisten Einzelhändler hinter wenigen Studien, die sie offensichtlich selber nicht gelesen haben. Die positive Ausnahme ist DM.

Update 16.08.2011: Greenpeace freut sich über die erfolgte Klarstellung, dass auch Culumnatura in ihren Sonnencremen keine Nanotechnologie verwendet. Die Partikelgröße der verwendeten Mineralien ist viel größer. Vorallem Titandioxid ist in diesem Größenbereich nach allgemeinem Wissenstand absolut ungefährlich.

Update 22.08.2012: Die Firma Ultrasun hat mittlerweile auch Produkte mit Nanotechnologie im Angebot

Update 2013: Sundance, die Eigenmarke von DM hat mittlerweile auch Produkte mit Nanotechnologie im Angebot

Downloadmöglichkeit

Hinweis: Der Ratgeber wurde von Greenpeace 2011 veröffentlicht. Danach wurde die Produktliste nur via Einzelhinweisen aktualisiert.

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