AVISO: Greenpeace-Aktion gegen AKW Paks II vor Bundeskanzleramt

Umweltschutzorganisation fordert von ungarischem Ministerpräsidenten Orbán Baustopp von neuem AKW

Presseaussendungen - 26 Jänner, 2018
Wien – Kommenden Dienstag protestiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor dem Bundeskanzleramt gegen den Bau des ungarischen Atomkraftwerks Paks II. Anlass dafür ist der Staatsbesuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán bei Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Strache. Atomkraftwerke in Nachbarländern sind das wohl größte Sicherheitsproblem für Österreich, denn Radioaktivität macht auch an Grenzen nicht halt. Diese Bedrohung verdeutlicht Greenpeace mit einer vier Meter hohen Installation aus Atomfass-Attrappen vor dem Bundeskanzleramt.

Die österreichische Regierung hat zwar bereits eine Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen Paks II angekündigt. Angesichts der Pläne Ungarns, bereits im Februar mit den Bauarbeiten für das grenznahe AKW zu beginnen, muss die österreichische Regierung Viktor Orbán bei dem bevorstehenden Treffen klar machen, dass dieser Schritt entgegen der Interessen Österreichs ist.

Wir laden alle MedienvertreterInnen herzlich ein zum:

Presse- und Fototermin „Atomfässer-Installation gegen AKW Paks II“
Dienstag, 30. Jänner 2018
Treffpunkt um 11:15 Uhr, Volksgartennische gegenüber vom Bundeskanzleramt, Ecke Ballhausplatz, 1010 Wien

Für Interviews steht Adam Pawloff, Anti-Atomsprecher von Greenpeace in Österreich, vor Ort zur Verfügung.