Greenpeace zu Kuba: „Temelín abschalten? Ja, bitte!“

Österreich 2015 gänzlich frei von Atomstromimporten aus Tschechien

Presseaussendungen - 19 Februar, 2013
In einem Kommentar hat sich der tschechische Industrie- und Handelsminister Martin Kuba kritisch zur österreichischen Opposition gegen das AKW Temelín geäußert und gedroht, den Stromtransfer nach Österreich zu stoppen.

Dass es damit – wie von Kuba angenommen – „dunkel in Wien“ würde, widerlegt Julia Kerschbaumsteiner, Atomsprecherin bei Greenpeace:

„Der Anteil von Atomstrom im österreichischen Strommix beträgt heute wenig mehr als vier Prozent, und ab 2015 bleibt Minister Kuba aufgrund des neuen Gesetzes zum Stopp von Atomstromimporten in Österreich ganz auf seiner schmutzigen und hochriskanten Atomenergie sitzen. Ein Reaktorunglück wie jenes in Fukushima vor zwei Jahren kann nirgendwo ausgeschlossen werden. Sollte Temelín in die Luft gehen, wird es nicht nur in Wien, sondern auch in Prag, München und Bratislava dunkel. Auf seine Drohung, Temelín abzuschalten, bleibt uns daher nur eines zu sagen: Ja, bitte!“

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