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1 Million Unterschriften für Arktis

Weiterhin weltweiter Protest gegen Shell für ein Arktis-Schutzgebiet

Presseaussendungen - 23 Juli, 2012
Ein Monat nach dem Start der Greenpeace-Kampagne zum Schutz der Arktis haben bereits eine Million Menschen weltweit ihre Stimme für ein Arktis-Schutzgebiet, in dem industrielle Fischerei und Ölbohrungen verboten sind, abgegeben. Darunter auch prominente Unterstützer wie Sir Paul McCartney, Jude Law oder Penelope Cruz. Die Petition mit der Forderung des Schutzgebietes am Nordpol wird Greenpeace im September der UNO überreichen.

„Die Zukunft der Arktis droht dahin zu schmelzen. Es braucht dringend ein Schutzgebiet rund um das sensible Gebiet am Nordpol, das die Arktis und ihre Bewohner vor der Ausbeutung durch Fischerei- und Ölindustrie  schützt. Wir freuen uns sehr über die weltweite Unterstützung, die mittlerweile die Millionengrenze überschritten hat – nach wie vor zählt jede Stimme auf www.schuetztdiearktis.at“, so Greenpeace Sprecherin Karin Scholz.

Das zurückgehende Packeis rund um den Nordpol macht es der auf schnellen Profit bedachten Fischerei- und Ölindustrie leichter, in die Region vorzudringen – allen voran Ölkonzern Shell, der in den nächsten Wochen mit Probebohrungen in arktischem Gebiet beginnen will. International haben deshalb AktivistInnen in den vergangenen Tagen ihren Protest gegen das Unternehmen kundgetan, das die Arktis dem Risiko eines Ölunfalls aussetzt, dessen Folgen in diesem sensiblen Ökosystem nahezu unbeherrschbar wäre. So wurden etwa der Shell Hauptsitz im niederländischen Den Haag von Greenpeace-Kletterern blockiert. In Deutschland und England protestierten Greenpeace-AktivistInnen an insgesamt jeweils 58 deutschen und 78 englischen Tankstellen. In Wien errichtete Greenpeace ein Mahnmal für die Arktis. Eine drei Meter hohe Eisskulptur in Form eines Eisbären symbolisierte das drastische Abschmelzen seines Lebensraumes.

Auch im Internet verbreitet sich der Protest gegen Shell: In Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Kreativplattform “Yes Lab” macht Greenpeace im Web auf das unverantwortliche Arktis-Ölbohrprojekt von Shell aufmerksam. Auf www.arcticready.com – einer Seite die auf den ersten Blick wie ein amtlicher Shell-Auftritt anmutet – haben Unterstützer mit Hilfe eines Online-Tools neue, realistische Werbebanner für Shell angefertigt. Allein in den letzten Wochen wurde die Seite weltweit über zwei Millionen Mal besucht. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie Menschen überall auf der Welt die Seite nutzen, um Shell zu sagen, dass sie die Wahrheit hinter der PR des Konzerns kennen“, so Greenpeace-Sprecher Travis Nichols aus den USA.

Nach wie vor sind Menschen weltweit aufgerufen ihren Protest gegen Shell kund zu tun und ihre Stimme für ein Arktis-Schutzgebiet abzugeben. „Die Menschheit braucht die Arktis als ‚Kühlschrank der Erde‘ und die Arktis braucht dringend Menschen, die sie schützen. Es zählt jede einzelne Stimme, die gemeinsam mit Greenpeace zum Schutz dieses fragilen Lebensraums aufruft“, appelliert Greenpeace-Sprecherin Karin Scholz abschließend.

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