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Greenpeace- Kommentar: EU-Biospritvorschlag kritisch zu sehen

Tatsächliche Umweltauswirkungen müssen eingerechnet werden

Presseaussendungen - 6 November, 2012
Greenpeace-Energiesprecher Jurrien Westerhof kritisiert den EU-Biospritvorschlag wie folgt:

"Ich sehe den Vorschlag der EU zum Biosprit kritisch. Dass das ursprüngliche Ziel, einen zehnprozentigen Biospritanteil im Treibstoff zu haben, vom Tisch ist, ist positiv. Es müssen aber die Umweltauswirkungen aus der Biosprit-Produktion in die Gesamtumweltbilanz mit eingerechnet werden. Denn es kann nicht sein, dass nach wie vor die Verwendung von Biosprit möglich ist, sogar wenn dieser eine schlechtere Umweltbilanz aufweist, als normales Benzin oder Diesel.

Biotreibstoffe können eine Rolle spielen, wenn es darum geht, die Umweltbelastungen des Verkehrs zurückzudrängen, aber nur, wenn die Gesamtumweltbilanz passt. Deshalb wäre es wichtig, zuerst dafür zu sorgen, dass Autos sparsamer werden, was technisch schon längst möglich ist."

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