Greenpeace-Expedition zum Schutz der Arktis gestartet

Arktischer Rat hat Treffen mit Greenpeace-Aktivisten am Nordpol zugesagt

Presseaussendungen - 8 April, 2013
Wien/Spitzbergen – Das Greenpeace Expeditionsteam hat sich gestern Abend wie angekündigt von der Barneo Base in Spitzbergen auf den Weg zum Nordpol gemacht, um ein Zeichen für den Schutz der Arktis zu setzen. Kurz vor dem Start ihrer Expedition hat ein Vertreter des Arktischen Rates zugesagt sich mit der Gruppe am Nordpol zu treffen. Bei diesem Treffen zwischen Vertretern der Umweltschutzorganisation Greenpeace und dem Vorsitz des Arktischen Rates werden die Aktivisten erneut ein Arktis-Schutzgebiet einfordern.

Die Expeditionsteilnehmerin und Vertreterin der schwedischen Sami, Josefina Skerk, hatte ihren Landsmann Gustaf Lind, der derzeit den Vorsitz des Arktischen Rates hält, zu einem Treffen mit dem Greenpeace-Expeditionsteam eingeladen. Die Zusage bestärkt das Greenpeace-Team auf ihrem anstrengenden Weg:

"Unser tagelanger Marsch über das Eis wird anstrengend und wir sind alle bereits aufgeregt, aber wir haben ein großes Ziel vor Augen. Wir freuen uns auf das Treffen mit Gustaf Lind und dem Rest des Arktischen Rates. Es ist eine große Ehre, dem für die Belange der Arktis zuständigen internationalen Gremium unsere weltweite Botschaft exakt an der Stelle überbringen zu dürfen, die wir für künftige Generationen schützen wollen“, so Josefina Skerk.

Das 16-köpfige Greenpeace-Team bringt eine speziell entwickelte Kapsel, die die Namen der weltweit 2,7 Millionen Petitionsunterzeichner zum Schutz der Arktis enthält sowie die von der 13-jährigen malaysischen Pfadfinderin gestaltete „Flagge der Zukunft“ zum geografischen Nordpol. Kapsel und Flagge sollen auf den 4.000 Meter tiefen Meeresgrund versenkt werden - genau an jener Stelle, an der im Jahr 2007 eine russische Flagge hinterlassen wurde, um den Gebietsanspruch Russlands auf den Nordpol deutlich zu machen. Der symbolische Akt soll deutlich machen, dass die Arktis keiner Nation, sondern als Erbe der Menschheit vor allem den zukünftigen Generationen gehören soll und deshalb unseren gemeinsamen Schutz braucht.

 

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