Greenpeace: Internationale Klimaberichte müssen ernst genommen werden

Doha muss endlich Wandel in der Klimapolitik einleiten

Presseaussendungen - 22 November, 2012
Die im Vorfeld zur kommenden Weltklimakonferenz in Doha veröffentlichten Berichte der Weltbank, des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der Europäischen Umweltorganisation (EEA) haben eines gemeinsam: Alle verweisen auf die dramatischen Folgen, die das Überschreiten des 2°C-Ziels hätte. Wird der bisherige Pfad weiterverfolgt, so droht der Klima-Kollaps. Julia Kerschbaumsteiner, Klimasprecherin bei Greenpeace kommentiert dies wie folgt:

„Die Weltgemeinschaft ist zumindest auf wissenschaftlicher Ebene einig, dass die Bekämpfung des Klimawandels ambitionierte Ziele braucht. Die Kernbotschaft der Berichte von Weltbank, UNEP und EEA, den Ausstoß von CO2 massiv einzudämmen, darf nicht länger ignoriert werden. Die in Doha verhandelnden Staaten – allen voran die Industriestaaten – müssen sich zu einer massiven Reduktion ihres Ausstoßes von Treibhausgasen bekennen. Die bisherige Versteck-Politik muss ein Ende haben. Auch Österreich ist gefordert, sich in Doha als Vorreiter zu positionieren und dafür zu sorgen, dass bei der dortigen Weltklimakonferenz der Startpunkt für ein globales Folgeabkommen gesetzt wird.“

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