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Greenpeace: Umweltminister muss sich für Kyoto-Folgeabkommen einsetzen

Exzessiver Handel mit Emissionszertifikaten muss gestoppt werden

Presseaussendungen - 5 Dezember, 2012
Doha, Wien – Seit gestern hält sich Bundesminister Berlakovich in Doha auf, um Österreich bei der derzeit stattfindenden Klimakonferenz zu vertreten. Spät aber doch hat er gestern Abend seinen Forderungen für die COP 18 via Presseaussendung Ausdruck verliehen. Julia Kerschbaumsteiner, Klimasprecherin bei Greenpeace, kommentiert diese wie folgt:

„Die Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen uns befürchten, dass der Umweltminister seinen Ankündigungen, Österreich als Vorreiter für ein Kyoto-Folgeabkommen zu positionieren, keine Taten folgen lässt. Die österreichische Klima-Performance ist katastrophal und hat dazu geführt, dass Österreich seine Kyoto-Verpflichtungen meilenweit verfehlt hat. Auch auf internationaler Ebene bietet Österreich ein trauriges Bild. So setzt man sich weder für ambitioniertere EU-Klimaziele ein, noch wird darauf verzichtet, sich mit Emissionszertifikaten aus seinen Verpflichtungen freizukaufen. Greenpeace fordert Minister Berlakovich daher auf, sich vehement für ein ambitioniertes Kyoto-Folgeabkommen einzusetzen, das den exzessiven Handel mit Emissionszertifikaten ein für allemal unterbindet. Außerdem muss sich der Umweltminister endlich auch im Inland konkrete Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Industrie und Gebäudeeffizienz setzen, mit denen die Treibhausgas-Emissionen schnell und effizient reduziert werden können.“

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