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Greenpeace erfreut über Arktis-Rückzug von Shell

Greenpeace erfreut über Arktis-Rückzug von Shell

Presseaussendungen - 28 Februar, 2013
Wien – Die Umweltorganisation Greenpeace begrüßt die Ankündigung von Shell, ihre Pläne in der Arktis nach Öl zu bohren für ein ganzes Jahr auf Eis zu legen. Nach einer Serie von Pannen gab Royal Dutch Shell gestern bekannt, seine höchst riskanten Bohrungen in Alaska für das laufende Jahr auszusetzen.

 Erst im Januar war ein Shell-Bohrschiff auf Grund gelaufen und hat das unkalkulierbare Risiko von Ölbohrungen verdeutlicht. Greenpeace betont die Forderung zur Errichtung eines UN-Schutzgebietes am Nordpol, in dem Ölbohrungen und industrielle Fischerei verboten sind. Weltweit haben mittlerweile mehr als 2,7 Millionen Menschen die Greenpeace-Petition zum Schutz der Arktis auf http://www.savethearctic.org/ unterschrieben.

Jurrien Westerhof, Energiesprecher bei Greenpeace, kommentiert wie folgt:

„In ihrer verzweifelten Suche nach neuen Ölreserven haben die Ölmultis jetzt die Arktis für sich entdeckt. Am Nordpol sind die Bohrungen aber noch gefährlicher und die Risiken noch höher als anderswo. Nachdem es vor zwei Monaten  zu einem Unfall mit einer Bohrplattform gekommen ist, hat jetzt auch Shell eingestehen müssen, dass sie die Herausforderungen nicht gewachsen sind. Jetzt sind die Regierungen gefragt, ein generelles Verbot für Öl- und Gasbohrungen zu beschließen, und die Arktis unter Schutz zu stellen. Die österreichische Bundesregierung muss hier international mit gutem Beispiel voran gehen.“


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