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Greenpeace fordert Nationalrat und Bundesregierung zum „Schutz der Arktis“ auf

UNEP-Studie zeigt Bedrohung der Arktis durch Ölförderungen auf

Presseaussendungen - 18 Februar, 2013
Anlässlich der heute veröffentlichen UN-Studie, in der Exekutivdirektor Achim Steiner vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) die Bedrohung der Arktis durch die zunehmende Ausbeutung von Rohstoffen herausstreicht, fordert Greenpeace auch von der österreichischen Regierung mehr Einsatz für das empfindliche Ökosystem am Nordpol – aktuell durch eine derzeit im Nationalrat behandelte Arktis- Entschließung.

Antje Helms, Meeresbiologin von Greenpeace, kommentiert wie folgt:

„Einmal mehr zeigt eine hochrangige Studie den Teufelskreis zwischen dem rasanten Schmelzen des arktischen Eises und der steigenden Gier nach genau jenen fossilen Brennstoffen auf, die das Abschmelzen der Eisdecke am Nordpol überhaupt verursacht hat. Hier muss auch Österreich seine Verantwortung wahrnehmen und sich schnellst möglich klar positionieren.

Für den am Mittwoch im Umweltausschuss des österreichischen Nationalrats behandelten Entschließungsantrag ‚Zum Schutz der Arktis‘ sollte daher eine breite Zustimmung von allen Parteien außer Frage stehen. Ölbohrungen in einer ökologisch so fragilen Region sind höchst gefährlich, die Gefahr von Unfällen ist aufgrund der extremen Wetterbedingungen jederzeit gegeben. Das Risiko für die Umwelt ist immens.

Greenpeace unterstützt die im Entschließungsantrag formulierte Aufforderung an die österreichische Bundesregierung, sich aktiv für den größtmöglichen Schutz der Arktis als Naturlebensraum einzusetzen u.a. durch die Einrichtung eines internationalen Schutzgebietes rund um den Nordpol und ein sofortiges Verbot für Öl- und Gas-Bohrungen in arktischen Gewässern.“

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