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Greenpeace zu WRI-Report: „Kein Geld für Kohleenergie“

Dramatische Auswirkungen auf Klima durch 1,200 zusätzliche Kohlekraftwerke

Presseaussendungen - 20 November, 2012
Wie das World Resources Institute in einem heute, Dienstag, veröffentlichten Bericht darstellt, sind derzeit rund 1,200 Kohlekraftwerke weltweit in Planung. In Europa arbeiten allen voran Polen, Deutschland und Italien am Ausbau von Kohlekraftwerken. „Allein in diesen drei Ländern sind 27 zusätzliche Kohlekraftwerke geplant. In einer Zeit, in der eigentlich alle Anstrengungen unternommen werden müssten, um den CO2 - Ausstoß drastisch zu reduzieren, darf Europa sich nicht vor seiner Verantwortung drücken“, kritisiert Julia Kerschbaumsteiner, Energiesprecherin bei Greenpeace.

Erst gestern hat die Weltbank mit ihrer eindringlichen Warnung, den globalen Temperaturanstieg auf unter 2°C einzudämmen, aufhorchen lassen. Die Organisation wiederholt damit die zentrale Aussage des internationalen Klimarates (IPCC). Ein weiterer Anstieg der Durchschnittstemperatur auf 4°C hätte demnach katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt und Gesundheit nachkommender Generationen. „Dass die Weltbank so deutliche Worte für die Folgen des Klimawandels findet, unterstreicht die Dringlichkeit, mit der wir gegen den Anstieg der Temperaturen vorgehen müssen. Die Verbrennung von Kohle gleicht einem wahren Heizkörper für die Atmosphäre und darf daher in keiner Weise eine Antwort auf den Energiebedarf von morgen sein“, erläutert Kerschbaumsteiner.

Das von Greenpeace erstellte Energiekonzept Energy [R]evolution zeigt auf, wie die verschiedenen Erdregionen ihre Energieversorgung nachhaltig gewährleisten können. „Was wir brauchen, ist ein Umstieg auf saubere Energiequellen und das so schnell wie möglich. Die Milliarden für den Ausbau von Kohlekapazitäten müssen daher schnell in sichere und nachhaltige Lösungen investiert werden“, fordert Kerschbaumsteiner abschließend.

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