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UN-Bericht fordert Ende von Subventionen für fossile Energieträger bis 2020

Presseaussendungen - 30 Jänner, 2012
Daniel Mittler, Leiter EU-Politik Greenpeace, reagiert wie folgt auf den Report des Global Sustainability Panels der Vereinten Nationen („Resilient People, Resilient Planet: A Future Worth choosing“):

"Es ist Zeit, endlich die Perversität zu stoppen, dass der Steuerzahler für fossile Brennstoffe zahlt, die unsere Zukunft zerstören. Es ist auch Zeit zuzugeben, dass wir eine nachhaltige Zukunft für alle nicht durch kleine kosmetische Basteleien erreichen werden. Greenpeace begrüßt, dass das Global Sustainability Panel (GSP) diese Wahrheit erkennt. Aber genau solche Basteleien werden jetzt zur Rettung der Ozeane empfohlen. Das GSP hat vergessen zu erwähnen, dass derzeit einfach zu viele große Schiffe nach viel zu wenigen Fischen jagen. Ohne ein neues UN-Übereinkommen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der biologischen Vielfalt auf hoher See wird es unmöglich sein, die notwendigen Reformen durchzuführen, um eine nachhaltige marine Zukunft zu sichern. Die Regierungen müssen zuhören und auf dem Erdgipfel von Rio im Juni dieses Jahres Veränderungen liefern: Eine Energie-Revolution, einen Stopp für Entwaldung und gesunde Meere – so sollte die Zukunft aussehen, eine Zukunft, für die man sich jetzt entscheiden muss. Wir begrüßen, dass das Gremium die Notwendigkeit erkennt, dass das echte Wohlbefinden nicht nur das Bruttoinlandsprodukt gemessen werden muss. In einer echten ‚Green Economy‘ ist die Wirtschaft ein Mechanismus zur Umsetzung gesellschaftlicher Ziele und Wirtschaftswachstum wird als Endziel an und für sich wird aufgegeben. Greenpeace unterstützt nachhaltige Entwicklungsziele um Ernährungssicherheit und Schutz für die Ozeane zu erreichen. Aber wir brauchen die Umsetzung jetzt, nicht erst 2030 – ein Jahr in dem das Haltbarkeitsdatum unserer heutigen Firmenchefs und Politiker längst abgelaufen sein wird.“

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